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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2019
Mach mich unsterblich!
Der Plan von der Erschaffung des perfekten Menschen
Der Inhalt:

Fridays for Future – wie geht’s weiter?

von Britta Baas vom 03.12.2019
In Madrid hat der Klimagipfel begonnen. Dass er etwas bringt, glauben nur Wenige aus der Bewegung Fridays for Future. Die Aktivisten der Freitagsdemos stehen vor der Gretchenfrage: Sag, wie hältst du’s mit der Demokratie?
Primark-Blockade auf der Frankfurter Zeil: Die Bewegung Fridays for Future ist gut vernetzt – auch mit der Generation 60 Plus (Foto: Boeckheler)
Primark-Blockade auf der Frankfurter Zeil: Die Bewegung Fridays for Future ist gut vernetzt – auch mit der Generation 60 Plus (Foto: Boeckheler)

Vor dem Klimagipfel in Madrid wollten sie es noch einmal allen zeigen. Der 29. November 2019 sollte zu einem besonderen Freitag werden. Einem, an dem auch die letzten Politiker merken sollten: Wir verstehen keinen Spaß, wenn es ums Klima geht. Fridays for Future bringt Massen auf die Straßen, damit ihr Schluss macht mit eurer zögerlichen Klimapolitik.

Deutschlandweit gingen in mehr als 500 Städten Tausende auf die Klima-Demos. Weltweit fand der Protest in mehr als 2500 Städten statt. Das produzierte Bilder, die im Kopf bleiben. Aber wirkt der Druck auch? Und zieht die Fridays-Bewegung immer mehr Menschen an?

In Frankfurt am Main stehen der Rentner Max und die Studentin Fatma an der Bockenheimer Warte, zusammen mit vielen Hundert anderen Menschen. Sie warten darauf, dass sich der Demonstrationszug in Bewegung setzt. Max hat vor wenigen Monaten noch mal ein Studium aufgenommen und an der Uni Frankfurt eine Gruppe Gleichaltriger gefunden, die sich sehr für Fridays for Future interessiert. »Wir haben neulich ein paar von denen eingeladen«, erzählt er. »Die haben so eine angenehme Diskussionskultur, und in den Schulen sind sie ja oft isoliert. Das sieht nur nach außen nach einer Massenbewegung aus.« Dass man sich für die Klimarettung engagieren muss, ist für ihn ausgemachte Sache: »Das geht quer durch die Generationen, sehen Sie ja hier«, sagt er und weist mit einer ausladenden Handbewegung auf die Mitdemonstranten: eine bunte Mischung aus Schülern, Studentinnen, rüstigen Rentnern und kultivierten Damen der mittleren Generation. Fridays for Future als Schülerbewegung zu sehen ist in Frankfurt an diesem Freitag jedenfalls nicht möglich. Das sieht auch die 21-jährige Fatma so. Sie

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