Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Ausdruck entstammt der Darstellung Ihres Browsers. Schöner, weil komplett gestaltet, bekommen Sie den Text ausgedruckt mit einem Digital-Zugang, der noch weitere Vorteile hat. Infos dazu finden Sie unter https://www.publik-forum.de/premium.

Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
21.11.2017
Umstrittener Familiennachzug
Wer als politisch Verfolgter in Deutschland Asyl erhält, darf die engsten Angehörigen nachholen. Kriegsflüchtlinge – sogenannte subsidiär Schutzberechtigte – dürfen das derzeit nicht. Diese Regelung gilt bis zum März 2018. Soll sie darüber hinaus verlängert werden? Wie ist Ihre Meinung?

Familiennachzug erleichtern?

  • 28%
  • 29%
  • 8%
  • 34%
  • 0%
insgesamt abgegebene Stimmen: 502
Umfragen auf Publik-Forum.de sind nicht repräsentativ. Sie geben das Stimmungsbild derjenigen wieder, die mitmachen.
Kommentare
Der Kommentierungszeitraum für diese Umfrage ist abgelaufen, daher können Sie ihn leider nicht mehr kommentieren.
Finkbeiner Murgtal
01.12.201722:32
Ja, wir haben die Falschen gerettet. Es sind die überschüssigen Söhne Afrikas, die den Weg zu uns schafften. Die vielen Bedürftigen haben Sie zurückgelassen auf ihrem egoistischen Weg ins Glück. Wo sind die Frauen? Die Kinder? Schaut euch die Statistiken an. Und hier? Die Anständigen werden hier schnell unglücklich; viele der anderen aber nehmen sich einfach, was sie wollen. Eigentlich verachten sie die Deutschen als Ungläubige und irgendwann hassen sie uns, weil wir ihre Wünsche nicht erfüllen konnten. Wie soll da eine Integration möglich sein. Das Experiment deren Welt zu retten ist gefährlich. Wie heißt es: Wer Kalkutta aufnimmt, wird zu Kalkutta. Die Politik der offenen Grenzen erscheint immer mehr als der perfide Plan der Regierenden die Sozialsysteme zu schwächen, Demokratie, Bürgerrechte zu schwächen. Wir werden mit unseren eigenen Werten geschlagen. Meine schwäbische Oma sagte immer: "Gutmütigkeit isch a Stück von dr Liedrigkeit"
Joerg E. Krueger
27.11.201718:20
Jeder, die sich diese Frage stellt, sollte das Sprichwort kennen: WAS DU NICHT WILLST, DAS MAN DIR TU, DAS FUEG AUCH KEINEM ANDERN ZU !

Oder: Was Ihr getan habt, einem meiner geringsten Geschwister, das habt Ihr mir getan !
Hanß
27.11.201716:09
Ich bin schon seit zwei Jahren in der Flüchtlingshilfe tätig. Unterstützung in allen Fragen (Dokumente, Schule, Praktikum, Tafelfahrten, Wohnungssuche, Kinderbetreuung...).
Ich erkenne immer deutlicher, dass der absolut größte Teil aller Flüchtlinge, die ich kenne (etwa 130 Syrer, Afghanen, Eriträer, Somalier) nicht willig ist sich bei uns zu integrieren. Vielmehr wird alles abgeschöpft, was geht. Die Informationen, wer, wo, was und wieviel bekommt (Jobcenter, Sozialamt, Tafel...) werden sehr schnell untereinander weitergegeben. Frauen werden großteils von den Männern an der Teilnahme an Sprachkursen gehindert. Junge Männer, die schon zwei Jahre hier sind, schaffen es noch nicht einmal B1 zu erreichen.
Eine syrisch/kurdische 41 jährige Frau, alleinerziehend mit zwei Kindern, ist ein gewisser Lichtblick unter all den vielen, die ich kenne. Sie hat in den 16 Mon, in denen sie hier ist, B2 erreicht; ihr Neffe (21 Jahre) ebenfalls, er macht zwischenzeitlich eine Ausbildung.
Müller
27.11.201709:27
Die vielen Männer aus Syrien zum Beispiel werden doch zum Wiederaufbau des Landes gebraucht.
Bis Frühjahr 17 gab ich Sprachkurse bei
Flüchtlingen / Asylbewerbern. Nur 20 % hielten durch. Ca 40 % gaben schon nach
kurzer Zeit auf. Einige wenige begannen ein
Praktikum. Leider brach ein hoher Anteil
das Praktikum ab (Unpünktlichkeit,
Probleme mit weiblichen Chefs, ...)
Die Hoffnung, dass sie unser Sozialsystem
mittragen, gab ich auf.
Angesichts von Migration wurden die
Wohnungsmärkte noch heißer und oft können
sich Mittelstandsfamilien schon keine
ordentliche Wohnung mehr leisten.
Bernhard Starck
26.11.201719:32
Das Böse ist wesentlich dort, wo an der Not des Einzelnen auf das vermeintliche Recht einer Gruppe gepocht wird. Die politischen Entscheider gehen ja nicht hin und erklären den Betroffenen persönlich, dass sie weniger Rechte haben, weil sie nun mal nicht Deutsche oder EU-Mitglieder sind. In den Augen der Flüchtlinge, die ich persönlich kennengelernt habe, ist das Wort "christlich" ein Synonym für Ausgrenzung und Fehlen von Einfühlung und Gerechtigkeit.
John Right
26.11.201718:06
Wenn wir uns für Menschenrechte einsetzen, gelingt die Globalisierung.
Psychosof
26.11.201717:14
Familientrennung aufrechtzuerhalten ist quälerisch, letztlich menschenverachtend... Wir brauchen integrierwillige junge Menschen, die unser Sozialsystem mittragen und uns offen halten für die Lösung weltweiter Probleme auf dem Weg zu einer gerechten Weltwirtschaft, ohne Ausbeutung und Unterdrückung...
peter wolf
26.11.201714:54
Stammtischparolen,Vernunft,Zahlen,Sozialdarwinismus,Einwanderungsgesetz (ja :wann??) ich bin doch einigermaßen entsetzt.Ich lese meine Bibel nicht.Das ist als kulturhistorisches Elaborat ja durchaus interessant--im Endeffekt kommts drauf an was ich im Herzen habe,wie ich Empathie (und damit das Christ sein ) als zu mir gehörig betrachte. Martinus--fror er mit seinem halben Mantel ? Nikolaus,Franziskus,Theresa uvam. Und heute ?? Viele Mitbürger haben anscheinend noch nicht begriffen , daß ihr Wohlleben auf Sklavenhaltung und Ausbeutung gründet ( Niedriglohn/dritte Welt ). Da ist ein Familiennachzug ein kleinster Tropfen als Ausgleich.Weder Rechts noch Links.
Judith Blümel
26.11.201714:00
Die subsidiaren Asylrechte sind in 2015 anscheinend ziemlich wilkürlich und chaotisch entschieden worden. Unsere syrischen Flüchtlinge, ein Geschwisterpaar das im August 2015 angekommen ist, bekamen als Geschwisterpaar unterschiedliche Rechte. Der 18 jährige bekam Asylrecht für 3 Jahre, die 14 jährige für ein Jahr und bis heute kein Recht auf Familiennachzug, trotz Anträge, die allerdings noch nicht bearbeitet sind. Es scheint, dass die Verantwortlichen warten wollen, bis das Mädchen 18 wird, im September 2018. Und sie hat kein Recht, die Eltern zu Besuch hierher zu holen. Der Vater arbeitet in Libanon und auch das wird nicht berücksichtigt. Das Mädchen hat ihre Eltern seit über 2 Jahren nicht mehr sehen können. Wenigstens Besucherrechte könnten erteilt werden. Aber warum bekam sie nicht das gleiche Asylrecht wie ihr Bruder? Weil sie sonst ihre Eltern schon hätte
herholen können? Sie sind beide Christen, auch das scheint keine Rolle zu spielen. Christen sind dort wie vogelfrei.
Bärbel Fischer
26.11.201709:49
Der Familiennachzug muss solange ausgesetzt werden bis es in Deutschland ein Einwanderungsgesetz gibt. Sind andere Staaten weniger human, wenn sie die Einwanderung nach Bedarf und Kapazität regeln? Ist die BRD humaner, weil sie auf Ansprüche verzichtet. Familiennachzug darf keine ideologische Frage sein, sondern eine Frage der Vernunft.
Familie Simmozheim
26.11.201708:49
Wir schaffen das nicht! Deutschland wird bereits heute nicht die seit 2015 zugewanderten Muslime integrieren können. Allein schon dass ein Großteil derer Antisemiten sind, macht mir klar: Ich will das nicht schaffen. Die Haltung der Kirchen ist gefährlich und für mich Grund letztes Jahr aus der Kirche auszutreten. Wir retten die Falschen, weil großteils nur junge durchsetzungsstarke Männer aus Afrikas Mittelschicht. Wir sollten das nicht schaffen wollen.
Kajo Aicher
26.11.201708:43
Wer Kriege und Wirtschaftskrisen sät wird Flüchtlinge ernten. Die tödlichen Drohnenangriffe in Afghanistan werden aus Deutschland gesteuert. Agrarexportsubventionen stürzen die afrikanischen Bauern ins Elend. Die Knebelverträge setzen dann noch eins drauf. Wie unmenschlich ist denn das Ganze? Wir, und vor allem wir Christen, müssen nach einer friedlichen und gerechten Welt streben, um Fluchtursachen zu beseitigen. Solange bis das erreicht ist, sind wir verpflichtet, die Flüchtlinge aufzunehmen, unabhängig ob Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtlinge, und auch ihre Familien nachzuholen. Diese werden, zum allergrößten Teil, sobald wie möglich wieder in ihre Heimat zurückkehren. Meistens ist man doch nur daheim daheim. Für eine gerechtere Welt brauchen wir ein ethisches Wirtschaftsmodell mit Zukunft. Dafür bietet sich die Gemeinwohlökonomie an.
Wilfried Waldvogel
25.11.201723:06
Die Verzweiflung ist sicher riesengroß bei
den Menschen, die um Leib und Leben ihrer
zurückgebliebenen Angehörigen bangen müssen.
Es geht doch in vielen Fällen um Leben und
Tod. Überzeugte Christen sind hier eindeutig
gefordert!
Giacomelli Bernd
25.11.201721:21
an Frau M.Schramm: "Kann irgend jemand, der hier mit seiner familie lebt, sich vorstellen, von seinen kindern getrennt...?" - Ja, durch Krieg. Und nach Kriegsende würde ich den weiten Weg der Rückkehr machen. - Es gibt aber eine sinnvolle weitere Antwort: die Kriegsfl. sollen bleiben, ganz unabhängig von der syr. Entwicklung, weil unsere Bevölkerungspyramide so miserabel ist! - S i e sollten Ihre Haltung prüfen, ob Sie zu diesem großen Entgegenkommen bereit sind! "Die dt. Bevölkerung soll, weil sie gebärfaul ist, anders zusammen gesetzt werden."
Ich stimme dem Volksaustausch zu, wenn 60 % der Deutschen so klar denken! Aber es muss klar formuliert werden und breit bekannt gemacht werden, dass wir vor dieser Wahl stehen. Falls ja, sind wir eins der großzügigsten Völker! -


Giacomelli Bernd (ABO)
25.11.201720:45
ich protestiere dagegen, dass Sie die Antworten derart einengen. Sie hätten anbieten sollen: Antwort ähnlich Antwort zwei, ... ähnlich Antw. drei usw. - Der Leser ist sehr wohl in der Lage zu antworten: soweit Kriegsgrund weggefallen, ist die erste Wahl die Familienzus.-führung in der Heimat! - So dass--> freie Zeilen für Begründung zweckmäßig waren. Der eine Leser kann Häkchen setzen, der andere kann begründen. Richtig war, mehr als einen Haken zuzulassen, z.B. Frage 3 + Frage 4 ! Bei Frage 5 ist natürlich jede Mehrfachnenn. sinnlos. -
Sie müssen meine Email nicht verbergen. m f g BG
Dora Pfeifer-Suger
25.11.201719:48
Es gibt weder zu wenig Sprachkurse noch sind die Kommunen überfordert. Das Gejammer ist groß in den Kommunen, ja das stimmt, die Gier nach Geld aber auch.
Familien gehören zusammen, es ist unmenschlich Familien für Jahre oder für immer zu trennen.
Alle die den Familiennachzug verhindern wollen, sollten sich schämen.
Samy Rede
25.11.201719:47
Es gibt Stammtischparolen von rechts und links. Bei der Umfrage erkenne ich eine erkleckliche Anzahl, die von links kommen. Eine solche intellektuell dürftige Argumentation besteht darin, dass eine christliche Einstellung eine Familienzusammenführung in Deutschland erfordere. Im Grunde ist das aber nichts anderes als Sozialdarwinismus: wer sich nach Deutschland durchschlägt, gewinnt alles: einen Lebensunterhalt, dessen Kosten der zehnfachen Anzahl von Personen ein angemessenes Leben in den Herkunftsländern ermöglichen würde, und zusätzlich die Herbeiführung von Familienangehörigen - survival of the fittest. Einzig Leser Josef Elas erkennt, dass die vorhandenen Ressourcen zielgerichtet für die wirklich Bedürftigen in aller Welt verwendet werden sollten. Ausführlich dargelegt wird diese Position von Reinhard Merkel in der FAZ vom vergangenen Donnerstag.
Ursula Krombach-Stettner
25.11.201718:25
Ich erlebe als Flüchtlingshelfer, wie die halben Familien leiden, wenn Mutter mit kleinen Geschwistern nicht im Heimatland sind.
Josef Elas
25.11.201717:18
Was ist mit den vielen wirklich armen und hungernden Menschen in den Entwicklungsländern, die sich eine Flucht gar nicht leisten können? Wir können nicht alle in Europa aufnehmen. Ich helfe den Kleinbauern in Ghana und Somalia mit einem sinnvollen Kleinbauernprojekt. www.foela-afrika-ev.de
Estor Maria
25.11.201717:03
Deshalb sollte die Regelung für diesen Personenkreis überprüft werden. Vor allem sollten
realistische Zahlen ermittelt und veröffentlicht werden! Derzeit werden Zahlen von 80.000 bis zu einer Million genannt.
Elfi Reindl
25.11.201716:56
Ich bin sehr froh, nicht ganz alleine zu stehen mit meinem Wunsch, dass alle Eltern und Kinder zusammen leben dürfen. Es wäre jedoch wichtig, genaue Zahlen zu haben, um wie viele Zufluchtsuchende es geht.
Annika Langer
25.11.201714:17
Die nicht-Zusammenführung von Familien bringt neuen Konfliktstoff mit sich und zerstört jegliche Form von Integration Betroffener. Menschen sind keine hnadelbare Ware sondern Wesen, die nur in Beziehung zu anderen menschlichen Wesen existieren können. Wer diese Erkenntnis missachtet, tötet auf lange Sicht. Mitgefühl und Fürsorge für die traumatisierten Flüchtlinge ist angesagt statt zusätzliche Traumatisierung durch grausames, egoistisches und dummes staatliches Handeln.
Harald Riese
25.11.201714:16
Was es beduetet sich aus den Lebenswurzeln seiner Familie zu trennen, unter größten Schwierigkeiten hierher zu kommen, dann auch noch die elenden bürokratischen Hürden der Asylpolitik durchzustehen sollte, nein muß seine Angehörigen nachholen dürfen, ohne wenn und aber. Die braucht der Mensch wie das täglich Brot.
Friedel Kriechbaum
25.11.201713:28
Die Familienrückführung der 'Flüchtlingspaten Syrien' in Berlin ist ein Gegenbeispiel zu dem Argument, Unterbringung und Bildungsmöglichkeiten seien bei uns an ihre Grenze gekommen. Allerdings - es geht nicht ohne persönlichen Einsatz.
Hartmut Bernecker
25.11.201713:18
Unsere Rüstungsexporte und das Hinterherlaufen hinter den kriegswütigen USA hat die Flüchtlinge zu uns getrieben. Die USA nehmen aus niederträchtigem Egoismus nur ganz wenige Flüchtlinge auf, obwohl sie hauptsächlich diese Fluchtbewegungen verursacht haben.
margret schramm-heiß
25.11.201712:16
Ehrlich gesagt,ich bin entsetzt über das abstimmungsverhalten der publik-forum leser. Wer kann diese trennung von familien mit seinem christlichen gewissen vereinbaren?
Kann irgend jemand, der hier mit seiner familie lebt, sich vorstellen, von seinen kindern getrennt zu werden oder diese von ihren eltern zu trennen?
Hanspeter Schladt
25.11.201711:14
Ohne Familie hängen die jungen Leute buchstäblich in der Luft .
Wolfgang Jungheim
25.11.201710:26
Menschenrechte gelten ohne Obergrenze für jeden.
Familienschutz ist Menschenrecht.
Familienzusammenführung ist deshalb geboten
und die hilft schon bei der Integration.
Sprachkurse und Bildungsmöglichkeiten dürfen
nicht allein Aufgabe der Kommunen sein, sondern der Länder und des Bundes.
Außerdem helfen Ehrenamtliche!
Was die nötigen Gelder dafür angeht, wäre
noch manches zu fordern und zu sagen bis hin
zu Steuergerechtigkeit gegen trickvolle Steuervermeidung....und und und
Ernst August Meyer
24.11.201723:24
Diese Ergebnisse enttäuschen mich sehr. Wie kann sich die christliche Leserschaft so zurückhaltend äußern?
Newsletter bestellen
Melden Sie sich kostenlos für den regelmäßigen Newsletter von Publik-Forum mit aktuellen Neuigkeiten und Zusatzinformationen an.