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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2019
Attacke von rechts
Wie die AfD im Osten die Kirche spaltet
Der Inhalt:

Buch des Monats: Blind für die Hoffnung

von Norbert Copray vom 17.08.2019
Der Sammelband »Was wird aus der Hoffnung?« bietet interdisziplinäre Denkanstöße für neue Formen des Miteinanders
Buch des Monats »Was wird aus der Hoffnung?«, herausgegeben von Michaela Fink, Jonas Metzger und Anne Zulauf im psychosozial-Verlag (Fotos: psychoszial; photocase)
Buch des Monats »Was wird aus der Hoffnung?«, herausgegeben von Michaela Fink, Jonas Metzger und Anne Zulauf im psychosozial-Verlag (Fotos: psychoszial; photocase)

Michaela Fink/Jonas Metzger/Anne Zulauf (Hg.)
Was wird aus der Hoffnung?
Interdisziplinäre Denkanstöße für neue Formen des Miteinanders. Psychosozial. 362 Seiten. 39,90 €

Angesichts der Lage der Natur, der Menschheit, der Gesellschaften und der etlichen zukunftsgefährdenden Staatsspitzen ist zu fragen: »Ist die Hoffnung am Ende?« So fragen auch die Herausgeberinnen und Autoren Michaela Fink, Jonas Metzger und Anne Zulauf in dem Buch: »Was wird aus der Hoffnung?« Darin finden sich »interdisziplinäre Denkanstöße für neue Formen des Miteinanders«, Antworten auf die Frage »Worauf können wir noch hoffen?«, Erfahrungsberichte und Reflexionen über »hoffnungsvolles Tun«. Eine große Fülle an Beiträgen, die verschiedene Akzente setzen, jedoch in einem übereinstimmen: Ohne Hoffnung ist zu leben nicht möglich. Und nicht sinnvoll. Daher schon im ersten Teil »Was ist Hoffnung?« ein Spannungsbogen von der »Hoffnung nach dem Ende der Welt« über die »Hoffnung in Absurdistan« mit einer gediegenen Reminiszenz an Ivan Illich und die »Quellen der Hoffnung« bis hin zu der These: »Warum ein bisschen Hoffen einen Neuanfang verhindert.«

Die Herausgeberinnen und Autoren sind als wissenschaftliche Mitarbeiter überwiegend durch das Institut für Soziologie an der Gießener Universität oder durch den Verein »Pallium – Forschung und Hilfe für soziale Projekte« miteinander verbunden oder Weggefährten von Reimer Gronemeyer, dem sie ihre Beiträge zu seinem achtzigsten Geburtstag gewidmet haben. Gronemeyer ist zugleich evangelischer Theologe und Soziologe, seit 1975 Soziologieprofessor an der Gießener Uni, Initiator oder Mitglied zahlreicher Vereine und Initiativen vornehmlich zum Altern, zur

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