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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2020
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Ökumenischer Kirchentag 2021
Wozu braucht Frankfurt den Kirchentag?

Corona legt Deutschland lahm. Auch der Ökumenische Kirchentag, der für Mai geplant ist, steht auf der Kippe. Die Krise führt zu einer Kernfrage: Wie verändert Religion die Stadtgesellschaft? Und wer hat etwas davon?
von Britta Baas vom 03.12.2020
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Heiligenschein über der Skyline: Landet der dritte Ökumenische Kirchentag in Deutschland 2021 doch noch in Frankfurt am Main – trotz Corona?  (Foto: pa/Gaul)
Heiligenschein über der Skyline: Landet der dritte Ökumenische Kirchentag in Deutschland 2021 doch noch in Frankfurt am Main – trotz Corona? (Foto: pa/Gaul)
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Eigentlich ist sowieso schon alles ganz anders. Zum Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt am Main sollten – so war der Stand Ende September – höchstens 30 000 Menschen kommen dürfen. Nach den neuesten Vorgaben der Stadt werden es nun wohl noch weniger sein. Die üblichen 100 000 und mehr, die ohne Pandemie zu erwarten gewesen wären, hätten Frankfurt tagelang zu einem hoffnungsvollen Ort gemacht, an dem diskutiert und demonstriert, geredet, gebetet und gesungen, getanzt und gemeinsam gegessen worden wäre. Niemand hätte den Kirchentag übersehen können. Aber so?

Schon jetzt steht fest: Viele Veranstaltungen werden digital angeboten. Privat- und Gemeinschaftsunterkünfte werden nicht vermittelt. Den »Abend der Begegnung« – den traditionellen Auftakt jedes Kirchentags

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