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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2018
Der Mord und der Westen
Der Fall Saudi-Arabien: Handel, Macht und Menschenrechte
Der Inhalt:

»Nicht zu fassen, was Bischöfe gesagt haben«

Jüngst ist die Welt-Jugendsynode in Rom zu Ende gegangen. Die Generation U-35 debattierte heftig mit der Generation Ü-70: den Bischöfen der römisch-katholischen Kirche. Was wird sich jetzt ändern? Fragen an Thomas Andonie, den Vorsitzenden des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
Auf Augenhöhe? Thomas Andonie (ganz links) überreicht Papst Franziskus Post von Jugendlichen aus Deutschland. (Foto: Vatican Media)
Auf Augenhöhe? Thomas Andonie (ganz links) überreicht Papst Franziskus Post von Jugendlichen aus Deutschland. (Foto: Vatican Media)

Publik-Forum: Herr Andonie, Sie waren vier Wochen lang in Rom, um an der Jugendsynode teilzunehmen. Wie ist es Ihnen ergangen?

Thomas Andonie: Es war ein Wechselbad der Gefühle. In der Synodenaula saßen rund 350 Leute aus der ganzen Welt, die alle ihren Glauben unterschiedlich kommunizieren und ganz andere Lebenswirklichkeiten haben. Besonders erschüttert hat mich das Statement eines jungen Irakers, der nur einen Wunsch hatte: Frieden. Bei manchen Statements von Bischöfen konnte ich nicht fassen, dass sie das gerade wirklich gesagt haben. Da war ich richtig entsetzt.

Wie sah Ihr typischer Tagesablauf aus?

Andonie: Ich bin um sechs Uhr aufgestanden, dann habe ich mich mit den Kollegen im »Romeoffice«, u