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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2021
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft
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Islam
Im Schatten der Türme

von Eren Güvercin vom 09.09.2021
Zwanzig Jahre nach den Anschlägen braucht es eine selbstbewusste deutsch-muslimische Identität- Aber bis heute scheuen muslimische Organisationen diese kritische Auseinandersetzung.
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Als am 11. September 2001 das erste Flugzeug in das World Trade Center einschlug, arbeitete ich neben meinem Jurastudium als Werkstudent in einem amerikanischen Chemiekonzern in Leverkusen. Wir waren schockiert, klar, aber keiner von uns dachte in diesem Moment an einen Anschlag. Erst dann wurde die Dimension dieses Angriffs klar. Und dann fingen die Fragen an. Ich war der einzige Muslim in der Abteilung; die Gespräche mit den Kollegen in den Tagen und Wochen nach dem Attentat waren sehr intensiv. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie mich oder meinen Glauben verantwortlich für diese Anschläge machten, aber sie hatten unter dem Eindruck dieser apokalyptischen Bilder Ängste, die ich nachvollziehbar fand. Wie kann man im Namen einer Religion Tausende unschuldige Menschen umbringen? Eine schmerzhafte Frage, die aber auch di

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E. Günter Schumacher 08.10.2021:
Ein exzellenter Artikel, da ausgewogen, nuanciert und konkret. Sein Autor beweist, dass Engagement nicht automatisch zu »militanten« Artikeln führen muss. Eine wahre Wohltat in unserer heutigen Medienwelt.

E.Günter Schumacher 19.09.2021, 09:01 Uhr:
Ein exzellenter Artikel, da ausgewogen, nuanciert und konkret. Sein Autor beweist, dass Engagement nicht automatisch zu "militanten" Artikeln führen muss. Eine wahre Wohltat in unserer heutigen Medienwelt.

Tilmann Wolf 13.09.2021, 19:37 Uhr:
Kennen Sie das ZIF Zentrum f. Islamische Frauenforschung u. Frauenförd. in Köln? Ich hatte 2008 eine Referentin von dort in Markgröningen bei Stuttgart. Dort bewegt man sich auch auf neuen Wegen zu einem modernen Islam. Eine offene Tür für den chrsitlich-islamischen Dialog, den wir so dringend brauchen, ist dort zu finden.
MfG Tilmann Wolf

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