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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2022
50 Jahre Publik-Forum
Respektvoll streiten. Jetzt erst recht
Der Inhalt:

Katholische Kirche
Frei von Angst und Beschämung

von Christoph Fleischmann vom 24.01.2022
Das größte Outing in der Katholischen Kirche in Deutschland: 125 queere Mitarbeitende der Kirche wollen sich nicht mehr verstecken und unterzeichnen den Appell #outinchurch.
Wir sind viele: Titelbild der ARD-Dokumentation über das Coming-out queerer Kirchenmenschen (Foto: RBB)
Wir sind viele: Titelbild der ARD-Dokumentation über das Coming-out queerer Kirchenmenschen (Foto: RBB)
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Ich habe gebetet, gebangt, gehofft, dass es nicht so ist«, erzählt eine junge Frau in dem Film »Wie Gott uns schuf – Coming Out in der katholischen Kirche«, der am 24. Januar gesendet wurde und noch in der ARD-Mediathek zu sehen ist. Andere junge Menschen erzählen von Selbstmordgedanken und -versuchen aufgrund ihrer sexuellen Identität. Kirche scheint kein guter Ort für ein angstfreies Akzeptieren der eigenen Sexualität zu sein. Ältere Menschen berichten in dem Film von Verheimlichung, Beschämung und Diskriminierung bis zum Arbeitsplatzverlust in der Kirc

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Dennis Riehle
25.02.2022
Das Outing von über hundert Mitarbeitern der katholischen Kirche dürfte eigentlich keine Schlagzeile wert sein. Dass es sie doch ist, zeigt deutlich, wie fern viele klerikale Kreise auch weiterhin von der Lebenswirklichkeit ihrer Gläubigen und Angestellten sind. Es gibt biblisch keinerlei Rechtfertigung, homosexuelles Empfinden als Sünde zu brandmarken. Auch das sittliche Ausleben der eigenen Orientierung widerspricht eindeutig nicht der Heiligen Schrift. Letztlich sind es die gleichsam in Genesis und Exodus zu findenden Worte von Freiheit, Eigenverantwortung und der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Gut und Böse, die Gott dem Menschen übertragen hat, welche den vielfach zitierten Versen über angebliche Widrigkeit gleichgeschlechtlicher Partnerschaft zuwiderlaufen. Auch Matthäus 19 und das Liebesgebot aus dem 1. Johannesbrief stehen zu dem Gedanken, wonach die Zuneigung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen nicht dem schöpferischen Willen entsprechen würde, diametral in Opposition.