Zur mobilen Webseite zurückkehren

Kommentar
Die falsche Verteidigung

Ein tragisch notwendiger Rücktritt: Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus wollte sich dort als fehlerlos zeigen, wo es Fehlerlosigkeit nicht gibt.
von Matthias Drobinski vom 20.11.2023
Artikel vorlesen lassen
»Mit Gott und mir selbst bin ich im Reinen«, sagt Annette Kurschus in ihrer Rücktrittserklärung (Foto: epd/Detlef Heese)
»Mit Gott und mir selbst bin ich im Reinen«, sagt Annette Kurschus in ihrer Rücktrittserklärung (Foto: epd/Detlef Heese)
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Es ist so tragisch wie konsequent, dass Annette Kurschus nun von ihren Ämtern zurückgetreten ist, als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und als Präses der westfälischen Landeskirche.

Tragisch, weil sie gerade Profil gewann als Stimme der evangelischen Christenheit im Land, weil endlich auch die Aufarbeitung der sexualisierten Gewalt in den evangelischen Landeskirchen vorankam, mit einer Beteiligung der Betroffenen auf Augenhöhe. Konsequent, weil Annette Kurschus letztlich den Verdacht nicht ausräumen konnte, sie habe vor 25 Jahren gewusst, dass ein guter Bekannter ein möglicher Missbrauchstäter ist, und habe nichts getan. Konsequent auch, weil sie mit einer desaströsen Kommunikations- und Informationspolitik in dem Fall das öffentliche Vertrauen in sie beschäd

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0