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Sexualisierte Gewalt
Denn sie wussten, was sie nicht taten

Die beiden Kirchen waren seit dem Jahr 2011 von der Möglichkeit informiert, sexuelle Übergriffe an die gesetzliche Unfallversicherung zu melden – gehandelt haben sie erst ab 2022. Betroffenen sind hohe Sozialleistungen entgangen.
von Christoph Fleischmann vom 20.02.2026
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Zu lange untätig? Der Trierer Bischof Stephan Ackermann, von 2010 bis 2022 Beauftragter für Missbrauchsfälle in der katholischen Bischofskonferenz. (Foto: kna/Julia Steinbrecht)
Zu lange untätig? Der Trierer Bischof Stephan Ackermann, von 2010 bis 2022 Beauftragter für Missbrauchsfälle in der katholischen Bischofskonferenz. (Foto: kna/Julia Steinbrecht)

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»Ich verstehe das nicht: Man hätte den Betroffenen helfen können mit Sozialleistungen im sechsstelligen Bereich.« Andreas Kranz (Name geändert) ist vielfältig engagiert als Betroffener von Missbrauch in der katholischen Kirche. Er spricht ruhig und gelassen, aber er ist empört, dass sich hier erneut das wahre Gesicht der Kirche zeige: »Für mich ist das ein Riesen-Skandal, dass die Kirche sich dumm stellt.«

Die Sozialleistungen, um die es geht, sind Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung: Kinder und Jugendliche in der Kita und in der Schule, junge Menschen mit Einschränkungen in einer »Behindertenwerkstatt«, aber auch Jugendliche in einem Ehrenamt in der Kirche können bei einem Arbeitsunfall Leistungen von der gesetzlichen Unfallversicherung bekommen. Die Arbeitgeber sind zur Meld

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