Weltklimakonferenz
Zwischen Aufbruch und Erschöpfung

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Auf dem weitläufigen Gelände der Weltklimakonferenz, der COP, herrscht Gedränge: Sicherheitskontrollen, Pavillons aus hellen Planen, improvisierte Wege durch Pfützen. Ein ständiges Summen aus Stimmen, Generatoren und Ventilatoren. »Heiß, schwül, chaotisch, aber voller Energie.« So beschreibt Isabel Rutkowski, Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), die Stimmung vor Ort. »Das Gelände ist noch nicht fertig, es regnet rein, das WLAN funktioniert mal und mal nicht«, sagt sie. »Vielleicht ist das ein Sinnbild dafür, wie unvollständig unsere Klimapolitik ist.« Belém, am Rande des Amazonasgebiets in Brasilien, ist in diesem Jahr Schauplatz der Weltklimakonferenz. Nach Jahren in autoritären Gastgeberstaaten findet die COP nun wieder in einem demokratischen Land statt. Das ist für die Leute vor




Götz Paschen 19.12.2025:
Wenn ich als Gast zu einer fragwürdigen Weltklimakonferenz von Deutschland nach Brasilien fliege, muss ich mich doch ernsthaft fragen (lassen): Bin ich Teil der Lösung oder Teil des Problems? Ich überlege schon bei unseren dünn besuchten BUND-Kreisgruppentreffen, ob die CO2-Bilanz der Treffen mit überwiegend Autoanreisenden für die Umwelt positiv ist. Kompensieren wir durch die Ergebnisse dieser Treffen die Klimabelastung unserer Anreise? Klimaerwärmung ist nüchterne Physik. Da zählen die Fakten. Mitgefühl für die Südhalbkugel heißt für mich, hierzubleiben und vor Ort aktiv zu sein, mit seltenen Ausnahmen für hochkarätige Akteur/innen.