Parteien im Wandel
»Wir sehen eine neue Politisierung«

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Publik-Forum: Vor zehn, fünfzehn Jahren galt der Mitgliederschwund der Parteien als nahezu unaufhaltsam. Jetzt scheint sich das zumindest teilweise umzukehren. Hat Sie das überrascht?
Ann-Kristin Kölln: Nein. Parteien brauchen Mitglieder. Es gibt kaum Ausnahmen, wie zum Beispiel die Partei von Geert Wilders in den Niederlanden, die formal nur ein einziges Mitglied hat – Wilders selbst. Aber das ist ein Sonderfall. Parteien haben Mitglieder, aus sehr handfesten Gründen.
Welche sind das?
Kölln: Erstens Legitimität: Mitglieder sind ein wichtiges Signal demokratischer Verankerung. Zweitens Finanzen: Mitgliedsbeiträge sind relevant, gerade weil Wahlkämpfe immer teurer werden. Und dritten
Ann-Kristin Kölln ist Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Göteborg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Parteienforschung und politischen Mobilisierung.




Thomas Bartsch-Hauschild 31.03.2026, 09:09 Uhr:
Politik und Gesellschaft- stehen immer in einem ständigen Spannungsverhältnis die von demokratischen Regierungen längst nicht mehr erfüllt werden.
Die internationalen Verflechtungen- in der Wirtschaft und Lieferketten sind externe Faktoren- die von Deutschland nicht unmittelbar beeinflusst werden können. DER Staat als letzte Instanz soll alle Retten und schützen und ist dazu nicht in der Lage- Hilflosigkeit treibt Menschen in andere Parteien- die AFD ist das Ergebnis- Grüne + Linke- retten die Welt nicht.
Georg Lechner 13.03.2026, 20:33 Uhr:
Aus meiner Sicht sind nicht die Kompromisse im Zusammenhang mit Koalitionen der Knackpunkt bei Austritten, sondern die Dickdarmakrobatik zugunsten von Kapitalinteressen und dem Rüstungssektor. Als die "Wirtschaftswoche" richtig voraussagte, dass die öst. Regierung sich der Forderung von Helmut Kohl nach Preisgabe der Neutralität beugen werde, trat ich 1991 aus der ÖVP aus und von meinen Funktionen (Schriftführer im Ort und im Bezirk) zurück.
Bezeichnend für den Druck mächtiger Interessen auf die Parteien finde ich die Verunglimpfung des nunmehrigen SPÖ - Chefs Babler wegen seiner linken Positionen (deswegen konnte er Eintritte in die SP verbuchen) durch rechte und reaktionäre Medien.