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Neo-Faschismus
»Wenig ist so revolutionär wie die freiwillige Feuerwehr«

Die Philosophin Eva von Redecker sieht den neuen Faschismus als Fortsetzung einer kapitalistischen Logik. Was macht ihr Hoffnung angesichts des globalen Rechtsrucks?
vom 12.03.2026
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»Dieser Drang nach Härte« heißt das neue Buch über Neo-Faschismus der Philosophin Eva von Redecker (Foto: laif/Julia Steinigeweg)
»Dieser Drang nach Härte« heißt das neue Buch über Neo-Faschismus der Philosophin Eva von Redecker (Foto: laif/Julia Steinigeweg)

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Publik-Forum: Frau von Redecker, vor knapp einem Jahr ist der Philosoph Jason Stanley aus den Vereinigten Staaten ausgewandert. Er hat gesagt: »Was wir jetzt in den USA sehen, das ist Faschismus.« Stimmen Sie ihm zu?

Eva von Redecker: Ich stimme zu, dass wir in den USA Faschismus sehen. Ob es schon auf der Systemebene Faschismus ist, da bin ich mir nicht sicher. Es gibt ja zum Beispiel noch ein teilweise funktionierendes Rechtssystem. In Stanleys liberaler Faschismustheorie gibt es ein Umkippen in etwas ganz anderes, was sich jetzt nie mehr einfangen lässt. Aber wenn man zum Beispiel aus der Perspektive Lateinamerikas schaut, dann könnte man sich eher vorstellen, dass es ein jahrzehntelanges Hin und Her gibt zwischen progressiven Kräften und faschis

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Roland Reihs 18.04.2026, 07:49 Uhr:
Eva von Redecker sagte ja, dass die freiwillige Feuerwehr in Brandenburg wegen dem Klimawandel wichtiger würde. Dort entstehen wegen Trockenheit mehr Waldbrände als früher.
"Es gibt nur wenig auf der Welt, was ich für so revolutionär relevant halte wie die freiwillige Feuerwehr, . . . "
Bekanntlich wird der Klimawandel durch zuviele Treibausgase in der Erdatmosphäre verursacht. Da frage ich mich natürlich, warum sie "auf der Welt" gesagt hat. Gehört die Luft, ohne die es gar kein Leben auf der Erde gäbe, etwa nicht zur Welt ?

Nach der zweiten Frage sage Eva von Redecker: "Man tut gut daran, überall auf der Welt die faschistischen Tendenzen als mögliche Entwicklung unserer Gesellschaften anzusehen . . . "
Das Wort 'Faschismus' kommt von italienisch 'fascio', was Rutenbündel bedeutet. Es hat also offensichtlich auch etwas mit Gleichschaltung zu tun. Ich frage mich, ob der derzeitige Smartphone-Fetischismus nicht auch schon so eine Art Faschismus ist.

Meinolf Spiekermann 14.03.2026, 10:34 Uhr:
Wirklich klasse, dieser Artikel. Herzlichen Dank an Frau v. Redecker für soviel dezidierte Klarheit

Georg Lechner 13.03.2026, 18:14 Uhr:
In Österreich sind der Siegeszug des Neolibaralismus und der Aufstieg der FPÖ unter Jörg Haider Hand in Hand gegangen. Außerdem hat der Neoliberalismus die Arbeitswelt gespalten - mit den Niedriglohnsektoren gab es viel weniger Kontakte in der Arbeitswelt zwischen Einheimischen und Migrant:Innen. Weiters wurde die Angst vor Konkurrenz durch den Niedriglohnsektor geschürt sowie die Angst vor einem sozialen Abstieg.

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