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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2024
Der Inhalt:
Leben & Kultur

Forschung und Ethik
»Folgt der Wissenschaft – das ist eine Anmaßung«

Ob in der Klimakrise oder der Pandemie: Peter Strohschneider beklagt eine naive Wissenschaftsgläubigkeit. Sie ist undemokratisch, sagt er – und schlägt eine Alternative vor.
von Matthias Drobinski, Nana Gerritzen vom 06.06.2024
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Ist wirklich alles schon gesagt? Protest von Fridays for Future vor dem Kanzleramt in Berlin. (Foto: IMAGO/IPON)
Ist wirklich alles schon gesagt? Protest von Fridays for Future vor dem Kanzleramt in Berlin. (Foto: IMAGO/IPON)
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Publik-Forum: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler demonstrieren in weißen Laborkitteln gegen den Braunkohletagebau in Lützerath. Die »Scientists for Future« rufen ihre Mitmenschen auf: Folgt der Wissenschaft! Was haben Sie dagegen?

Peter Strohschneider: Gar nichts. Protest und Demonstration sind das gute Recht eines jeden Menschen. Problematisch ist aber, wenn aus der sozialen Rolle einer Wissenschaftlerin, eines Wissenschaftlers der besondere Geltungsanspruch abgeleitet wird, die eigene Auffassung sei wichtiger als die Überzeugungen anderer. Da wird das gesellschaftliche Vertrauen in die Wissenschaft instrumentalisiert.

Jemand aus der Naturwissenschaft ist vielleicht besser informiert als andere, wenn es um die Frage geht,

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Georg Lechner 05.06.2024, 18:49 Uhr:
Hinsichtlich der Ablehnung einer Ersetzung der Demokratie durch Technokratie und der Forderung nach Offenheit für Zweifel stimme ich Herrn Strohschneider zu. Auch das Problem der "Gereiztheit" sehe ich ähnlich. Mir hat aber der Aspekt der dahinterstehenden finanziellen Interessen gefehlt, der gerade in der politischen Frage der Dringlichkeit der Maßnahmen gegen den Klimawandel bedeutsam ist. Beispiel Österreichs Politik der Bindung an die billigen Importe von russischem Gas - da wurden die Manager, die eine Diversifizierung des Lieferangebots angestrebt haben, in die Wüste geschickt und durch jene ersetzt, die Kurzens Geldgebern genehm waren. Deswegen ging auch mit den Maßnahmen gegen den Klimawandel nichts weiter und Nehammer betoniert sich abseits physikalischer Erkenntnisse in seiner Position gegen das Aus für die Verbrennungsmotoren bei den Pkw's ein.

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