Zum Tod von Jürgen Habermas
Die unvollendete Moderne

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Jürgen Habermas war in seinem langen Leben nie nur Wissenschaftler, sondern immer auch ein öffentlicher Intellektueller. Er hat zahlreiche politische Debatten geprägt. Habermas debattierte mit Studierenden der 68er-Bewegung; er mischte im Historikerstreit 1986 mit, wo er Tendenzen in der deutschen Zeitgeschichtsschreibung kritisierte, den Holocaust als eine Tat unter vielen grausamen Taten zu verharmlosen. Beharrlich warb er für ein vereintes Europa, hinterfragte biotechnologische Fantasien und warf bis zuletzt kritische Blicke auf die Militarisierung der Gesellschaft sowie die Digitalisierung der politischen Öffentlichkeit. Kein anderer Intellektueller hat die politischen Debatten in Deutschland so lange und so sehr beeinflusst.
Die Triebfeder seines Schaffens war seine Begeisterung für die Leb
Martin Breul ist katholischer Professor für Systematische Theologie an der Technischen Universität Dortmund. 2018 wurde er mit einer Arbeit über Jürgen Habermas promoviert.



