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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2019
Respekt. Vertrauen. Versöhnung
Was der Mensch zum Leben braucht
Der Inhalt:

Rettet Venedig!

von Andrea Teupke vom 31.12.2019
Noch während der Biennale kam die Flut. Doch wenn Venedig im Meer versinkt, ist das nicht nur ein lokales Unglück
Vor uns die Sintflut: Venedig ist Weltkulturerbe – und Symbol für viele bedrohte Orte(Zeichnung: Stuttmann)
Vor uns die Sintflut: Venedig ist Weltkulturerbe – und Symbol für viele bedrohte Orte(Zeichnung: Stuttmann)

Manchmal wünscht man sich mehr Langeweile. Zum Beispiel, wenn das Motto der Biennale lautet »May You Live In Interesting Times« – »Mögest du in interessanten Zeiten leben« –, und zehn Tage, bevor die Ausstellung zu Ende geht, versinkt Venedig in den Fluten. Ein halbes Jahr lang hatten Besucher die Gelegenheit, sich anhand zeitgenössischer Werke einzustimmen auf eine Zukunft, die wenig Gutes zu verheißen scheint. Viele der verstörenden Installationen wirkten, als blickten Künstler und Künstlerinnen aus einer düsteren Zukunft auf die Gegenwart zurück; all die Sammlungen rätselhafter Gegenstände, Videos und Fotografien unzugänglicher Orte und Listen verloren gegangener Dinge schienen geradezu aus post-apokalyptischen Zeiten zu stammen – als würde im Futur zwei berichtet: Die Welt wird untergegangen sein.

Dann kam die Flut.

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