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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2021
Vergeben und vergessen
Was billige Gnade von echtem Verzeihen unterscheidet
Der Inhalt:

Islam in Deutschland
Riskant, aber richtig

von Matthias Drobinski vom 20.10.2021
In Köln soll probehalber ein Muezzin zum Freitagsgebet rufen dürfen. Das ist im Sinne der Religionsfreiheit nur konsequent – kann aber scheitern.
Muezzin-Rufe in Köln: schlicht ein Gebot der im Grundgesetz garantierten Religionsfreiheit. (Foto: Reuters/Wolfgang Rattay.)
Muezzin-Rufe in Köln: schlicht ein Gebot der im Grundgesetz garantierten Religionsfreiheit. (Foto: Reuters/Wolfgang Rattay.)
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Gut möglich, dass in absehbarer Zeit in Köln freitags zwischen 13 und 15 Uhr ein Ruf zu hören ist: »Allahu akbar!« Gott ist der Höchste! Für die Bild-Zeitung wie für die Neue Zürcher Zeitung ist allein schon diese Möglichkeit ein weiterer Schritt Richtung Untergang des Abendlandes, dabei hat sich bislang noch gar keine Moscheegemeinde gefunden, die beim Modellprojekt der Stadt Köln mitmachen will. Unter strengen Auflagen soll für zwei Jahre ein Muezzin öffentlich hörbar zum Freitagsgebet rufen – dann wird geprüft, ob sich diese Praxis bewährt hat.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker geht da ein Wagnis ein, und dass sie dies im Alleingang tut, erhöht das Risiko, dass sie damit scheitert. In der Sache aber hat sie in doppelter Weise rec

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J.M.Scheidig
13.11.202117:25
Ich freue mich auf den Tag, an dem die Muezzin-Rufe ertönen werden. Dazu sind zwei Voraussetzungen notwendig: Der Islam wandelt sich von einer Gesellschaftsidiologie mit Herrschaftsanspruch zu einer Religion, die NICHT mehr untrennbar mit dem Staatswesen der muslimischen Länder verknüpft ist (klare Trennung von Staat und Islam).
Zweitens muß eine einfache Mehrheit aller muslimischen Staaten eindeutig als demokratische Staaten identifiziert werden können.
Der Tag der Freude dürfte also irgendwann in 300-500 Jahren liegen...
Georg Lechner
02.11.202112:12
Das sehe ich auch so wie im Artikel dargestellt.
Jörg Fischer
24.10.202109:59
Sehr geehrter Herr Drobinski,
vielen Dank für den interessanten und informativen Artikel. Das dort angeführte Modellprojekt kann ich aus Überzeugung bejahen und unterstützen.
Eines sei mir jedoch erlaubt zu erwähnen! Sie schreiben: "Allahu akbar!" Gott ist der Höchste!". Diese ist leider unzutreffend, denn "akbar" ist der Komperativ von "kabir = groß" und bedeutet demzufolge im Deutschen "größer"! Und genau dies drückt der Ruf auch aus: Gott ist größer als alles, was der Mensch in der Lage ist zu denken; größer, weil Gott jenseits der Reichweite der Wahrnehmung eines erschaffenen Wesens ist! Oder, wie es M. Khorchide ausdrückt:" Gott ist größer als wir es uns vorstellen können. Egal wie man Gott denkt, Gott ist größer!" Und also nicht der "Größte/Höchste", denn damit legt der Mensch Gottes Größe fest, was Seiner Allmacht und Größe einen "menschlichen Maßstab" gibt und dies wiederum widerspricht Gottes "größer sein"!
Mit den besten Grüßen!
Jörg Fischer, Donauwörth