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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2022
Der Inhalt:

Wahlbeteiligung
Nichtwähler nicht beschimpfen

Die geringe Wahlbeteiligung ist kein moralisches Defizit einzelner. Die Interessen breiter Bevölkerungsgruppen kommen nicht mehr vor in der Politik. Ein Kommentar.
von Christoph Fleischmann vom 24.05.2022
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Sind Wahlen für die Tonne? Für viele fühlt es sich so an (Foto: pa/Sascha Steinach)
Sind Wahlen für die Tonne? Für viele fühlt es sich so an (Foto: pa/Sascha Steinach)
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Nur 55,5 Prozent der Wahlberechtigten haben den Landtag in Nordrhein-Westfalen gewählt. Das ist ein historischer Tiefstand. Wer nun auf das gute Wetter am Wahlsonntag verweist oder die Faulheit der Menschen beklagt, sollte wissen: In Wahlbezirken mit hoher Arbeitslosigkeit wie in Duisburg oder im rechtsrheinischen Köln ist die Wahlbeteiligung noch deutlich geringer. Als Faustregel gilt unabhängig vom Wetter: Eine schwierige soziale Situation führt zu einer schwachen Wahlbeteiligung.

Wer nun auf die ungebildeten Hartz-IV-Bezieher schimpft, sollte auf Anna Mayr hören. Die »Zeit«-Journalistin kommt aus einer Hartz-IV-Familie und weiß, warum ihre Mutter nicht zur Wahl geht: Aus deren Sicht »steht bei jeder Wa

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Georg Lechner 28.05.2022, 10:43 Uhr:
Nicht nur die Wahlprogramme, sondern auch die steuerlichen Entlastungen zielen auf die oberen zwei Drittel der Einkommenspyramide. Das ist eine Folge der Machtverschiebung zu den rechten Parteien, diese eine Folge der finanziellen und medialen Unterstützung.

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