Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2022
Der Inhalt:

Wahlbeteiligung
Nichtwähler nicht beschimpfen

Die geringe Wahlbeteiligung ist kein moralisches Defizit einzelner. Die Interessen breiter Bevölkerungsgruppen kommen nicht mehr vor in der Politik. Ein Kommentar.
von Christoph Fleischmann vom 24.05.2022
Artikel vorlesen lassen
Sind Wahlen für die Tonne? Für viele fühlt es sich so an (Foto: pa/Sascha Steinach)
Sind Wahlen für die Tonne? Für viele fühlt es sich so an (Foto: pa/Sascha Steinach)
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Nur 55,5 Prozent der Wahlberechtigten haben den Landtag in Nordrhein-Westfalen gewählt. Das ist ein historischer Tiefstand. Wer nun auf das gute Wetter am Wahlsonntag verweist oder die Faulheit der Menschen beklagt, sollte wissen: In Wahlbezirken mit hoher Arbeitslosigkeit wie in Duisburg oder im rechtsrheinischen Köln ist die Wahlbeteiligung noch deutlich geringer. Als Faustregel gilt unabhängig vom Wetter: Eine schwierige soziale Situation führt zu einer schwachen Wahlbeteiligung.

Wer nun auf die ungebildeten Hartz-IV-Bezieher schimpft, sollte auf Anna Mayr hören. Die »Zeit«-Journalistin kommt aus einer Hartz-IV-Familie und weiß, warum ihre Mutter nicht zur Wahl geht: Aus deren Sicht »steht bei jeder Wa

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.

Georg Lechner 28.05.2022, 10:43 Uhr:
Nicht nur die Wahlprogramme, sondern auch die steuerlichen Entlastungen zielen auf die oberen zwei Drittel der Einkommenspyramide. Das ist eine Folge der Machtverschiebung zu den rechten Parteien, diese eine Folge der finanziellen und medialen Unterstützung.

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0