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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2022
Pazifismus unter Beschuss
Frieden schaffen – mit Waffen?
Der Inhalt:

Corona-Regeln
Leichtfertige Lockerungen

von Nana Gerritzen vom 23.03.2022
Trotz hoher Inzidenzen hat die Bundesregierungen weitreichende Lockerungen beschlossen. Ob das eine so gute Idee ist? Ein Kommentar.
Corona-Lockerungen: Kein Grund zur Freude (Zeichnung: Mester)
Corona-Lockerungen: Kein Grund zur Freude (Zeichnung: Mester)
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Die Corona-Zahlen erreichen ständig neue Höchstwerte – und die Bundesregierung lockert. Viele Menschen sehnen sich nach einer vorpandemischen Normalität. Besonders jetzt, da angesichts des Krieges in der Ukraine die nächste Großkrise zu bewältigen ist. Die Belastung hat in den vergangenen zwei Jahren zugenommen. Die Pandemie und die Maßnahmen dagegen haben bereits vorhandene gesellschaftliche Differenzen verstärkt. Die Gesellschaft kommt an ihre Grenzen, wenn es darum geht, Spaltung und Gereiztheit abzuwehren. Entspannung an wenigstens einer Front wäre so schön!

Dennoch fällt es schwer, sich über die nun beschlossenen Lockerungen zu freuen. Es ist schwer zu verstehen, warum angesichts von Inzidenzen, die sich vor wenigen Monaten kaum jemand vorstellen konnte, sogar Maßnahmen gekippt werd

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Georg Lechner
29.03.202213:33
Ein eigenes Kapitel wäre noch das Freiheitsverständnis der Maßnahmengegner. Dieses steht zwar in der abendländischen Denktradition (und ist daher sehr wirkmächtig), hat aber mehr mit Willkür als mit Verantwortung zu tun. Horst-Eberhard Richter hat es in seinem Buch "Der Gotteskomplex" mit der frühkindlichen Trotzphase verglichen.
Georg Lechner
29.03.202213:26
Beim Verfließen der Feuchtigkeit mit dem Maskengewebe (wegen der viel höheren Affinität von Wasser zu Wasser und wasseraffinen Feststoffen als zu Luft) und der schon vorhandenen Feuchtigkeit kommen die Oberflächenproteine der Viren ebenfalls mit dem Maskengewebe in Kontakt und verfilzen mit diesem durch eine Reihe von einzelnen Wechselwirkungen ähnlich jenen, die zur Anhaftung von Viren an die Rezeptoren der Schleimhautzellen der Atemwege führen. Beim Eintritt der Infektion ziehen die Rezeptoren die Viren ins Zellinnere; selbst können sich die Viren nicht bewegen, da sie keinen eigenen Stoffwechsel haben und daher die erforderliche Energie für Bewegung, Vermehrung oder andere Lebensfunktionen nicht aufbringen können.
Eine derzeit leider kaum diskutierte Virenabwehr bestünde in der Raumluftabsaugung und Leitung über Filtersysteme, entweder solche über Anhaftung oder über Gaswäsche (Leitung durch Flüssigkeiten, etwa eine Kupfersulfatlösung, an die die Virenproteine binden).
Georg Lechner
29.03.202212:59
In Ö. hat die rechtspopulistische Partei FPÖ eine ungeheure Propagandaschlacht gegen alle Maßnahmen der Regierung auf die Beine gestellt und damit die ÖVP vor sich hergetrieben, die seit dem Rücktritt von Kurz infolge der diversen Skandale zwischen sinkenden Umfragewerten, Öffnungsdruck ihrer Klientel und den Erkenntnissen zur Pandemie taumelt. Der vorige Gesundheitsminister Mückstein war über die Öffnungen vom 5. März unglücklich und ist zurückgetreten. Sein Nachfolger hat mittlerweile die Maskenpflicht in Innenräumen wieder eingeführt.
Die Lockerungen sind definitiv zu früh gekommen, die 7-Tages-Inzidenz stieg zwischenzeitlich über 3000, sinkt zwar derzeit wieder, aber in den letzten Tagen waren als Spätfolge täglich über 200 Todesfälle zu beklagen.
Die Masken sind nicht nur ein gelindes Mittel, sondern auch ein sehr wirksames, wenn auf dichten Sitz geachtet wird. Denn die Viren sind von Flüssigkeit umgeben, die mit dem Maskengewebe verfließt.