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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2020
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Kein Grund zur Entwarnung beim Rechtspopulismus

Die AfD hat bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen schwach abgeschnitten. Und laut einer Studie hat die Anfälligkeit für Rechtspopulismus abgenommen. Dennoch: Er bleibt eine Gefahr für die Demokratie.
von Christoph Seils vom 22.09.2020
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Das Gespenst des Rechtspopulismus spukt weiter (Illustration: pa/dieKLEINERT.de / Kostas Koufog)
Das Gespenst des Rechtspopulismus spukt weiter (Illustration: pa/dieKLEINERT.de / Kostas Koufog)
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Kaum schwächelt die AfD in der Wählergunst, zeigen sich viele Politiker erleichtert. Der Rechtspopulismus sei auf dem Rückzug, die Wählerinnen und Wähler stärkten wieder die politische Mitte, hieß es zum Beispiel nach den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, bei denen die AfD auf nur 5,1 Prozent gekommen war. Auch eine Studie der Bertelsmann-Stiftung kam kürzlich zu dem Ergebnis, dass die Zahl der Wähler, die für rechtspopulistische Parolen empfänglich sind, gegenüber 2018 deutlich gesunken sei.

Mehr als Momentaufnahmen sind beides nicht. Wahl- und Studienergebnis sind der Corona-Pandemie geschuldet und dem Dauerstreit in der AfD. Grund zur Entwarnung gibt es keinen. Es mag zwar sein, dass eine sich radikalisierende AfD manche Wähler abschreckt, aber das Verhetzungspotenzial der Partei

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