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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2022
Rassismus
Warum er uns alle angeht
Der Inhalt:

Inflation
Haltet den Dieb!

von Constantin Wißmann vom 10.02.2022
Ökonomen und Politiker haben sie lange kleingeredet, aber die Inflationsrate bleibt hoch. Das liegt auch an der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. An den Folgen leiden vor allem ärmere Menschen. Ein Kommentar.
Wenn das Ersparte nichts mehr wert ist: Die Inflation hat die Menschen in Deutschland im vergangenen Jahr 80 Milliarden Euro gekostet. (Zeichnung: PA/dieKLEINERT/Kostas Koufogiorgos)
Wenn das Ersparte nichts mehr wert ist: Die Inflation hat die Menschen in Deutschland im vergangenen Jahr 80 Milliarden Euro gekostet. (Zeichnung: PA/dieKLEINERT/Kostas Koufogiorgos)
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Norbert Blüm, Dauerarbeitsminister und das personifizierte soziale Gewissen der CDU, hatte die Interessen der sogenannten kleinen Leute stets im Blick. Für die sei Inflation »Diebstahl«, sagte er einmal. Das stimmt insofern, als dass die Geldentwertung gerade die Menschen am härtesten trifft, die nicht so viel Geld haben. Denn sie geben einen viel höheren Anteil ihres Budgets für essenzielle Dinge wie Miete, Heizung und Essen aus als reichere Menschen. Und bei den Ausgaben gibt es anders als bei der Einkommenssteuer keine Progression, für ein halbes Pfund Butter bei Lidl muss der Lagerarbeiter genauso viel bezahlen wie die Top-Managerin.

Nun können sich ärmere Leute nicht nur bestohlen fühlen, weil wir gerade eine so hohe Inflationsrate erleben wie seit dreißig Jahren nicht mehr. Sie müssen auch

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Georg Lechner
12.02.202217:43
Eine Hochzinspolitik (wie Ende 80/ Anfang 90) ist noch die viel ärgere Umverteilung von unten nach oben. Denn da wird genau in den Bereichen gespart, die den Normalos zugutekommen.
Da ist die Kombination von Nullzinsen mit Erhöhung des Mindestlohns die ungleich sozialere Lösung.
In Ö. sind ja ganz typisch die neoliberalen Think Tanks (wie Agenda Austria) und die Trottoirblätter die Verfechter von Zinserhöhungen.