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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2023
Der Inhalt:
Religion & Kirchen

Meinung
Hafermilch statt Trüffel

von Barbara Tambour vom 21.07.2023
Wurst und Eier sind mit sieben Prozent Mehrwertsteuer belegt, die Süßkartoffel dagegen mit 19 Prozent. Es braucht ein neues Steuersystem für Lebensmittel.
Die Süßkartoffel gilt als Luxusgut, das bedeutet 19 Prozent Mehrwertsteuer. Zeit für eine Reform, die ökologische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt (Foto: pa/Ekaterina Fedotova)
Die Süßkartoffel gilt als Luxusgut, das bedeutet 19 Prozent Mehrwertsteuer. Zeit für eine Reform, die ökologische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt (Foto: pa/Ekaterina Fedotova)
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Es klingt absurd: Bestelle ich einen Cappuccino mit Hafermilch, kassiert der Staat mehr Steuern, als wenn ich einen Kuhmilch-Kaffee ordere. Denn für Kuhmilch gilt der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent. Für Hafer-, Soja- oder Mandelmilch sind 19 Prozent fällig.

Aus Klima- und Umweltsicht ist das unsinnig. Eine pflanzliche Alternative wie Hafermilch verursacht im Vergleich zu halbfetter Kuhmilch rund 70 Prozent weniger Treibhausgase und verbraucht in der Herstellung nur knapp 40 Prozent der Energie. Das besagt eine Untersuchung im Auftrag des Pflanzendrink-Herstellers Oatly. Leider begünstigt das deutsche Umsatzsteuersystem etliche eher klimaschädliche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Milch und Eier mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz. Und ist zudem völlig inkonsistent: Die Süßkart

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