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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2022
An das Morgen glauben
Trotz aller Krisen zuversichtlich in die Zukunft
Der Inhalt:

Polarisierung
Welche Spaltung der Gesellschaft?

von Anne Strotmann vom 18.01.2022
Es wird gestritten, auch über Corona-Schutzmaßnahmen und Impfpflicht. Das ist okay. Die ständigen Warnungen vor einer angeblich neuen »Spaltung der Gesellschaft« dagegen bringen uns nicht weiter. Ein Kommentar.
Schreierei über den Abgrund: So stellen sich gerade viele die Gesellschaft vor – eine Fehlwahrnehmung, an der Medien und Soziale Netzwerke nicht unschuldig sind (Illustration: istockphoto / alashi)
Schreierei über den Abgrund: So stellen sich gerade viele die Gesellschaft vor – eine Fehlwahrnehmung, an der Medien und Soziale Netzwerke nicht unschuldig sind (Illustration: istockphoto / alashi)
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Politiker, Journalisten, Soziologen beschwören derzeit gerne »die Spaltung der Gesellschaft«, werfen sie dem politischen Gegner vor oder benutzen sie als Ausrede, keine Position zu beziehen oder keine Entscheidungen zu treffen. Dabei ist es eine absurde Vorstellung, dass die Gesellschaft je einig gewesen wäre.

Wenn man schon von der gespaltenen Gesellschaft redet, sollte man über ungleiche Bildungschancen sprechen; darüber, dass die einen Millionen erben und die anderen von ihrer Rente nicht leben können; sich die einen ins Homeoffice zurückziehen können und die anderen täglich ihre Gesundheit in prekären Jobs riskieren. Aber meist geht es um ganz andere Dinge.

Vielleicht liegt die Illusion, die Gesellschaft sei einst einig gewesen und solle wieder in diesen Zustand z

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