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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2023
Der Inhalt:

Lukas Färber
Er geht – und will bleiben

Lukas Färber kämpfte so lange für Reformen, bis er sich sicher war: Die Kirche verändert sich nicht. Jetzt ist er ausgetreten. Brisant ist das wegen seines Arbeitgebers.
von Judith Bauer vom 25.05.2023
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Als Mitarbeiter bleibt er dabei, aber nicht als Mitglied: Lukas Färber. (Foto: KNA/Julia Steinbrecht)
Als Mitarbeiter bleibt er dabei, aber nicht als Mitglied: Lukas Färber. (Foto: KNA/Julia Steinbrecht)
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Bei den Versammlungen des Synodalen Wegs setzte Lukas Färber gerne Zeichen. Er gehörte zur Gruppe der jungen Synodalen, von der eloquente Redebeiträge kamen und teils plakative Kritik an der Institution. Die Jugendverbände demonstrierten gerne, wie geübt sie im demokratischen Entscheiden sind – und wie sehr sie sich dabei von den Bischöfen unterscheiden.

Jetzt, zwei Monate nach dem vorläufigen Ende des Reformprojekts, hat Färber seinen Austritt aus der katholischen Kirche verkündet. Ihm sei immer bewusster geworden, »dass diese Amtskirche kaum reformierbar ist«, schrieb der 25-Jährige in einem Statement auf Twitter und Instagram. Er schreibt von absolutistischen Machtstrukturen und von »weichgewaschenen Kompromissen« der Synodalen. Als schwuler Mann ist er selbst von Diskriminierung betroffen.

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Bernhard Ferber 30.06.2023, 18:47 Uhr:
Das wird im Umfeld der reformorientierten Katholiken gerne ausgeblendet: man muss nicht 500 Jahre warten, bis sich dann endlich auch in der katholischen Kirche die Erkenntnisse Geltung verschafft haben, dass Frauen gleichberechtigt sind, ein Pflichtzölibat wenig förderlich ist und synodale und demokratische Strukturen helfen, transparent und vertrauenswürdig zu existieren. Das gibt es doch alles schon längst! Dank Martin Luther!

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