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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2024
Der Inhalt:
Dossier
Leben & Kultur

Kommentar
Die Warlords im Sudan stoppen

Eine Geberkonferenz ist gut, aber humanitäre Hilfe genügt nicht. Es braucht ein Staatenbündnis, das den Krieg im Sudan beendet.
von Matthias Drobinski vom 26.04.2024
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(Foto: pa/NurPhoto(Maciej Moskwa)
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Im Sudan droht die größte Hungersnot der Gegenwart. 17,7 Millionen Menschen hungern schon jetzt, 8,5 Millionen sind auf der Flucht. Die 12 000 Toten, die ein Jahr Krieg bislang offiziell gekostet hat, sind eine hoffnungslose Untertreibung; täglich begehen die Mörderbanden zweier rivalisierender Generäle unfassbare Gräueltaten. Der Konflikt bedroht die Stabilität von ganz Ostafrika. Und doch reagiert die Weltgemeinschaft nur zögerlich: Eine Geberkonferenz in Paris sammelte zwei Milliarden Dollar und rief die Kriegsparteien zu einem Waffenstillstand auf. Die Warlords lachen über solche Appelle. Und niemand weiß, wie die Hilfe die notleidenden Menschen erreichen soll.

Der Krieg im Sudan ist einer der vielen vergessenen Konflikte, die im Schatten der Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen

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