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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2022
Der Inhalt:

Klimawandel
Die Sonne dimmen?

vom 08.02.2022
»Solar Geoeingineering« wird als Wunderwaffe gegen den Klimawandel gehandelt. Dirk Messner vom Umweltbundesamt erklärt, warum er diese Technologie für brandgefährlich hält.
Dirk Messner ist Präsident des Umweltbundesamtes. (Foto: © UBA/Kambor)
Dirk Messner ist Präsident des Umweltbundesamtes. (Foto: © UBA/Kambor)
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Publik-Forum: Herr Messner, Sie und andere Experten warnen davor, die Sonneneinstrahlung künstlich zu reduzieren, um die Erderwärmung aufzuhalten. Die Sonne dimmen zu wollen klingt erst mal nach Science-Fiction. Geht das überhaupt?

Dirk Messner: Ja, das geht. Wir könnten weltweit künstlich chemische Substanzen in die Atmosphäre einbringen, um die Sonneneinstrahlung auf dem gesamten Planeten zu reduzieren. Im Ergebnis könnten wir die Temperaturerhöhungen, die durch den Klimawandel zustande kommen, reduzieren. Es gibt diese Effekte auch in der Natur. Infolge großer Vulkanausbrüche, bei denen chemische Substanzen freigesetzt werden, haben wir in der Vergangenheit zeitlich befristete Temperaturabschwächungen gemessen.

Gibt es Befürwo

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