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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2022
Der Inhalt:
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Die Linke in der Krise
Der falsche Kampf der Linkspartei

von Constantin Wißmann vom 21.09.2022
Der Streit über die Haltung zu Russland zerreißt Die Linke. Anstatt gegeneinander sollte die Partei besser für die Armen kämpfen. Die brauchen eine Interessensvertretung dringend. Ein Kommentar
Nicht im Sinne von Marx und Engels: Statt um das Proletariat kümmert sich die Linkspartei nur um sich selbst (Zeichnung: Klaus Stuttmann)
Nicht im Sinne von Marx und Engels: Statt um das Proletariat kümmert sich die Linkspartei nur um sich selbst (Zeichnung: Klaus Stuttmann)
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Die fetten Jahre sind vorbei in Deutschland. Spätestens seit die Ankündigungen der Energieversorger über drastische Preiserhöhungen mit der Post kamen, dürfte das jeder und jedem klar sein. Magere Zeiten müssten eigentlich gute Zeiten für die Linkspartei sein. Nach ihrem Selbstverständnis möchte die Partei für die Menschen kämpfen, die gerade verzweifeln. Die schlicht nicht wissen, wie sie den Strom bezahlen sollen, wenn er dreimal so teuer ist, zumal ihnen die Inflation das wenige Geld einfach wegfrisst.

Aber anstatt sich kompromisslos um diese Menschen zu kümmern, kümmert die Linkspartei sich hauptsächlich um sich selbst. Jüngstes Beispiel war der Auftritt von Sahra Wagenknecht im Bundestag, die der Bundesrepublik vorwarf, gegen Russland »einen Wirtschaftskrieg vom Zaun gebrochen« zu haben, ei

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Almut Nitzsche 21.10.2022:
Ich ärgere mich über den Nebensatz »gerade in Ostdeutschland, wo nicht wenige der DDR ganz unverhohlen hinterherweinen«. Woher, bitte, nehmen Sie die Gewissheit, dass das der Wahrheit entspricht?! Als in der DDR aufgewachsene Pfarrerstochter ohne Zugehörigkeit zu Pionierorganisation und FDJ und ohne Jugendweihe bin ich sicher nicht der Systemkonformität verdächtig. Ich kenne mehrere Hundert in der DDR aufgewachsene Menschen, aber nicht eine einzige Person, »die der DDR ganz unverhohlen hinterherweint«. Das Verb »hinterherweinen« empfinde ich in diesem Zusammenhang als sehr verächtlich. Solche Pauschalurteile möchte ich nicht in »meiner« Zeitschrift lesen.

Hans Erich Müller 21.10.2022:
Als ehemaligem DDR-Bürger hat mir die SED-Diktatur große Teile meines Lebens diktiert, und ich bin froh, dass diese Zeit vorbei ist. Dennoch sah ich in der Linken nach der Wende einen willkommenen »Stachel im Fleisch« der bürgerlichen Parteien, die nach Zusammenbruch des Ostblocks nichts gegen den Turbokapitalismus taten, der dabei ist, unsere Welt kaputtzumachen. Wenn sich die Linke jetzt selbst zerlegt, finde ich das bedauerlich. Hätte man Putin nach seiner denkwürdigen Rede im Bundestag beim Wort und ins europäische Boot genommen, statt ihn abblitzen zu lassen, hätte er vermutlich den mörderischen Krieg nie entfesseln können. Aber kein noch so großer Fehler der USA und der EU entschuldigt diesen mörderischen Überfall auf die Ukraine. Die hochintelligente Sahra Wagenknecht verwechselt Ursache und Wirkung.

Ronald.F. 25.09.2022, 09:11 Uhr:
Der falsche Kampf der Linkspartei,greift meines Erachtens wieder einmal zu kurz.Sahra Wagenknecht den "schwazen Peter" zuzuschieben mit ihrer Rede im Bundestag ist zu schlicht.Die Sanktionen gegen Russland treffen das eigene Volk sowie unsere Wirtschaft mehr als Russland das ist nachgewiesen.Die Energiepolitik trifft unsere gesamte Wirtschaft kein Bereich ist davon ausgeschlossen und trifft die am Rande der Gesellschaft stehenden besonders hart.Da helfen auch keine Umlagen sowie Zuschüsse diese verursachen nur neue Schulden.Wagenknecht hat doch damit genau die Geringerverdienenden im Blick was bei der Linkspartei oft fehlt, welche Parteien haben denn überhaupt noch einen Blick für den unteren teil der Gesellschaft.Natürlich haben Ostdeutsche eine andere Sichtweise liegt eventuell daran das wir beide Systeme kennenlernen durften aber keines war oder ist Perfekt.Welches System hat den Autor geprägt es würde vielleicht einiges erklären.
Ronald.F. ,Freital

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