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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2022
Der Inhalt:

Arbeitspsychologie
Fördern ohne zu fordern?

Mit dem Bürgergeld wird für Erwerbslose vieles anders. Am eigentlichen Problem ändert sich aber nichts, sagt Rainer Wieland, der zum Thema Hartz IV-Sanktionen geforscht hat.
von Judith Bauer vom 22.09.2022
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Ab Januar 2023 erhalten Erwerbslose Bürgergeld statt Hartz IV (Foto: imago/IlluPics)
Ab Januar 2023 erhalten Erwerbslose Bürgergeld statt Hartz IV (Foto: imago/IlluPics)
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Publik-Forum: Professor Wieland, Leistungsbezieher müssen ab Januar nicht mehr jeden Job annehmen, der Regelsatz steigt, Ersparnisse werden geschont. Ist das eine grundlegende Veränderung für Arbeitslose?

Rainer Wieland: Natürlich ändert sich etwas. Aber, ob 53 oder 200 Euro mehr – das trifft nicht den entscheidenden Punkt. Hartz IV-Empfänger sind im Vergleich mit anderen Menschen in einer besonders prekären psychosozialen Situation. Nach unseren Erkenntnissen aus der HartzPlus-Studie leiden sie unter dem Gefühl des Kontrollverlustes, fehlender Gestaltungsmacht, sie fühlen sich energielos und haben insgesamt geringe psycho-physische Ressourcen. Viele haben deshalb kaum eine Möglichkeit, aus ihrer Situation herauszukommen. Daran ändert da

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Reinhold Grombein 21.10.2022:
Als ehemaliger ALG-II-Bezieher irritieren mich im Interview die Begriffe »Hartz-IV-Empfänger« und »Empfänger von Grundsicherung«. Ich finde die Bezeichnung einer Sozialleistung nach einem rechtskräftig verurteilten Straftäter, welche korrekt Arbeitslosengeld II oder abgekürzt ALG II heißt, sowie die Benennung der Bezieher als »Empfänger« sehr diskriminierend. Almosen werden vielleicht »empfangen«, Sozialleistungen werden »bezogen«. Würden Sie auch von einem Krankengeld- oder Rentenempfänger sprechen? Gehen Sie aus Respekt vor den Betroffenen mit gutem Beispiel voran! Dass die Leistung ALG II weit verbreitet – auch von Behörden und öffentlichen Institutionen – als Hartz IV bezeichnet wird und auch Leistungsbezieher sich als »Empfänger« oder gar »Hartzer« bezeichnen, macht die Sache kein bisschen besser. Im Gegenteil.

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