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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2021
Diese verdammte Freiheit
Wolfgang Thierse über ein falsches Verständnis von Autonomie in der Corona
Der Inhalt:

Sexualisierte Gewalt
Auf der falschen Seite

von Christoph Fleischmann vom 25.11.2021
Die katholischen Bischöfe entscheiden allein über Anerkennungsleistungen – und düpieren so einmal mehr die Betroffenen.
Den Rücken zugekehrt: Deutsche Bischöfe entscheiden ohne Betroffenenvertreter (Foto: pa/Dedert)
Den Rücken zugekehrt: Deutsche Bischöfe entscheiden ohne Betroffenenvertreter (Foto: pa/Dedert)
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Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Wenn zwei Parteien unterschiedliche Vorstellungen haben, aber eine Einigung erzielt werden soll, dann müssen sie so lange miteinander reden, bis sie gemeinsam vom Verhandlungstisch aufstehen und ein Ergebnis verkünden können, mit dem alle Verhandlungspartner leben können. So haben es gerade die Ampelkoalitionäre gemacht.

So hätten es auch die katholischen Bischöfe machen können: Der Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz hatte Alarm geschlagen, dass das Verfahren mit dem die katholische Kirche Opfern sexualisierter Gewalt »Anerkennungsleistungen« zahlt, reformiert werden müsse. Die Bischöfe trafen sich mit den Beiratsmitgliedern, um über ihre Kritik zu reden. Aber dann standen die Bischöfe ohne ein gemeinsames

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