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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2022
Der Inhalt:

Nationalsozialismus
Ausgewandert wegen Hitler

von Josefine Janert vom 17.09.2022
Der Urgroßvater unserer Autorin ist eine Familienlegende. Er ging 1943 allein ins neutrale Schweden, »weil er Hitler nicht mochte«. In diesem Sommer hat sie sich auf seine Spuren begeben.
Da waren sie noch vereint: Alma und Alexander, die Urgroßeltern unserer Autorin. Als Alexander auswanderte, blieb Alma in Deutschland, bei den Kindern. (Foto: privat / Janert)
Da waren sie noch vereint: Alma und Alexander, die Urgroßeltern unserer Autorin. Als Alexander auswanderte, blieb Alma in Deutschland, bei den Kindern. (Foto: privat / Janert)
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Mein Urgroßvater Alexander ist eine Familienlegende. Er wanderte in der Nazizeit nach Stockholm aus. »Weil er Hitler nicht mochte und weil Schweden im Zweiten Weltkrieg neutral war«, so erzählte es mir mein Vater. Alexander gilt in meiner Familie als strenger Mann. Er soll meinen Vater mal verprügelt haben, als dieser noch ein Junge war. Deshalb sah ich ihn anfangs mit Abscheu. Aber ein nach Schweden ausgewanderter Vorfahr war für mich, die ich in der DDR aufwuchs, eine Sensation. Ronja-Räubertochter-Wälder! Selma Lagerlöf! Als der schwedische Ministerpräsident Olof Palme 1986 ermordet wurde, übertrug das DDR-Fernsehen live die Beerdigung. Meine Mutter und ich, wir schauten stundenlang zu, nicht nur wegen Olof Palme, sondern weil wir mal etwas von Stockholm sehen wollten. Wenigstens im Fernsehen.

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