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Der amerikanische Albtraum

Schnürsenkel, Zahnbürsten, Wasserflaschen – zehn Jahre lang hat Tom Kiefer in einer Grenzstation im Süden Arizonas die Habseligkeiten der Migranten fotografiert.
von Arndt Peltner vom 22.05.2024
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Kunst ist, was bewegt, anspricht, oftmals Fragen aufwirft, nicht unbedingt Antworten liefert. Im südlichen Arizona lebt in einer Kleinstadt ein Künstler, der eigentlich ganz alltägliche Dinge fotografiert, doch der mit seinen Bildern zum Nachdenken mehr als anregen will. Fotos, die teils wie Produktwerbung wirken und dennoch eine ganz andere Geschichte erzählen. Tom Kiefer hält in seinen Bildern das fest, was den Migrantinnen und Migranten, die ohne Ausweispapiere auf der amerikanischen Seite der Grenze aufgegriffen wurden, weggenommen und was weggeworfen wurde.

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Schlagwörter: Fotografie Migration
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