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USA
Ach, mein Amerika

»Dieses Gefühl ist allgegenwärtig: wie eine Gefahr langsam näher kommt, sich wie eine Schlinge um den eigenen Hals legt, die sich langsam zuzieht«, schreibt unser Korrespondent Arndt Peltner in einer persönlichen Trauerrede über ein Land, in dem er seit 30 Jahren lebt.
von Arndt Peltner vom 23.01.2026
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(Foto: Arndt Peltner)
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Quer durchs Land, 3500 Kilometer weit. Von Oakland bis in die Upper Peninsula von Michigan. Von der Westküste der USA in eine politisch eher konservative und wirtschaftlich abgehängte Region des Landes. Es ist eine beeindruckende, sehenswerte, bewegende und einfach nicht endende Fahrt, die ich vor einigen Wochen mit dem Auto quer durch die USA unternahm. Oder, wie es eine Freundin von mir beschrieb: »die Weite Amerikas, wenn es sich zur Zeit zum Platzen eng anfühlt«.

Drei Jahre wollte ich bleiben, und nun lebe ich schon seit fast 30 Jahren in den USA. Ein Land, das für mich damals (Zu-)Flucht war, zu einer Art zweiten Heimat wurde, das mir viele berufliche Möglichkeiten geboten hat, die ich in Deutschland nie gehabt hätte. Nach dem Journalistenvisum folgte die »Green Card«, dann die US-Staatsbür

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