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Wasser bedeutet Leben, doch in den Gärten von Marrakesch wird es sogar den Kakteen zu heiß.
von Stefan Ehlert vom 13.12.2024
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Nehmen wir das Beispiel Marrakesch. Wohl an keinem anderen Ort im Königreich Marokko haben Gärten eine derartige Bedeutung und ziehen Touristen und Einheimische gleichermaßen an. Vom Jardin Majorelle im Zentrum, den der Modedesigner Yves St. Laurent 1964 erwarb, über Thiemanns magischen Kakteengarten im Norden bis hin zu André Hellers etwa 30 Kilometer südlich liegendem Zaubergarten »Anima«. Wohl nirgends im Land haben ausländische Exzentriker sich derart an fantasievollen Gartenlandschaften verausgabt wie hier am Fuß des Atlas-Gebirges. Und damit ist das historische Gartenbauerbe, darunter die 100 Hektar großen und von Oliven geprägten Menara-Gärten außerhalb des Zentrums oder der Garten des Bahia-Palastes in der Medina, noch gar nicht erwähnt.

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Schlagwörter: Klimawandel Nachhaltigkeit
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