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Wenn Trauer und Freude zu Tönen werden.
von Sigrid Hoff vom 13.12.2024
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Der Pierre-Boulez-Saal, gleich hinter der Staatsoper, ist Berlins jüngster Konzertsaal mit einem vielseitigen Angebot von Musik aus unterschiedlichen Kulturen. An diesem Abend sitzen Misagh Joolaee und Bakr Khleifi in der Mitte des ellipsenförmigen Raums und erfüllen ihn mit den Klängen der persischen Kamantsche, einer Stachelgeige mit kugelförmigem Körper, und der arabischen Kurzhalslaute Oud. Arabische und persische Musiktraditionen treten in einen Dialog. Misagh Joolaee aus dem Iran und Bakr Khleifi aus Palästina musizieren seit einigen Jahren regelmäßig zusammen. In ihren Kompositionen verbinden sich die unterschiedlichen musikalischen Welten, aus denen sie stammen. »Musik ist wie eine Sprache«, beschreibt es Bakr Khleifi. »Meine Muttersprache ist das Maqam-System, das auch in der arabischen Musik verwendet wird; für Misagh ist es die persische Musik.« Ausgangspunkt ihres musikalischen Dialogs ist die westliche europäische Musik, mit der beide Musiker vertraut sind.

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Schlagwörter: Dialog Kultur Musik
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