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Wenn Philipp ehrenamtlich Stammzellen transportiert, dann findet er Ruhe und zu sich selbst.
von Matthias Alexander Schmidt vom 13.12.2024
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Frankfurt am Main, Flughafen, ICE-Bahnhof. An einem Vormittag im Mai treffe ich Philipp Ripkens. Der große, sportliche junge Mann, Anfang 40, ist braungebrannt, leger gekleidet, buntes T-Shirt und Jeans, blonde Haare und Vollbart akkurat frisiert. Er zieht einen silbernen Aluminiumtrolley über den Bahnsteig. Darauf ist eine blaue Kühlbox befestigt. Als On-Board-Kurier transportiert Philipp Stammzellspenden für Leukämiepatientinnen und -patienten um die ganze Welt, oft per Flugzeug. Heute fahren wir mit dem Zug durch Deutschland. »Der Transport ist nicht anders als einer von Rom nach New York«, sagt Philipp. »Denn ein Menschenleben dabeizuhaben ist immer etwas Besonderes. Es ist immer wieder belastend, egal, wie häufig man das macht, ob man 200 Kilometer reist oder 20 000 Kilometer.«

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Schlagwort: Ehrenamt
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