Ungleichheit erklären
Geschichten gegen die soziale Schieflage

Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen
Jetzt direkt weiterlesen:
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Er will die Menschen aufrütteln, ihnen klarmachen, dass die alten Wirtschaftskonzepte mit endlosem Wachstum und Konsum ausgedient haben. Der 53 Jahre alte Martin Oetting ist überzeugt: Solche Konzepte bieten keine passenden Antworten für die heutigen Herausforderungen. Sein Credo: »Wir brauchen eine Wirtschaft, die im 21. Jahrhundert funktioniert – und die uns allen und dem Planeten dient, anstatt andersherum.«
Auf der Bühne und in Videos auf Youtube spricht er darüber, was ihn wütend macht: die AfD, die Eliten, die zögerliche Klimapolitik. Er will den Systemwandel: weg von Naturzerstörung, Ungleichheit, Ausbeutung und hin zu einer Wirtschaft, die allen guttut. Jeden Monat veröffentlicht Oetting ein neu




Winfried Kern 13.03.2026:
Ich hoffe, dass dieses Thema in Zukunft nicht mehr aus dem Blickfeld verschwindet. Wir müssen dieses System der Profitgier und des Wachstumswahns überwinden, sonst haben wir keine Überlebenschance.
Rudolf Walter 13.03.2026:
Martin Oetting hat meine volle Sympathie. Mir fehlt aber eine Erklärung dafür, warum unsere Wirtschaft kein Wachstum braucht. Die vorherrschende Meinung ist doch die: Ohne Wachstum geht es mit der Wirtschaft bergab. Nur Wachstum sichert uns den gegenwärtigen Wohlstand und die gegenwärtige Beschäftigung. Wenn man das bestreitet, dann muss man dafür eine Begründung liefern.
Georg Lechner 23.02.2026, 20:09 Uhr:
In den westlichen Ländern sind wir an den Grenzen des Wachstums angelangt. Das sieht man insbesondere an den Absatzproblemen und in deren Folge an den protektionistischen Maßnahmen sowie dem Druck auf die Beschäftigten. Wachstum lässt sich auch mathematisch hinterfragen: Nenne mir die gewünschte Wachstumsrate und ich sage dir dafür, in wieviel Jahren du doppelt so viel konsumieren und doppelt so schnell schlafen musst,um dieses Wachstum zu erreichen. Ich nutze dafür die Überschlagsformel: 70 dividiert durch Prozentzahl des Wachstums ergibt die Jahre bis zur Verdopplung.
Diese Formel ist brauchbar für den Bereich von 1 bis 10 %.