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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2018
Geborgen und unbehaust
Was Religion über Heimat sagt
Der Inhalt:

Rekordhitze: Bauern entschädigen?

von Detlef Kurreck, Silvia Bender vom 29.07.2018
Es ist in Deutschland so heiß und trocken wie in kaum einem Jahr. Die Folgen für die Landwirtschaft sind gravierend. Die Erträge brechen ein, vor allem beim Getreide. Was tun? Muss die Politik den Bauern jetzt helfen? Uns interessiert Ihre Meinung! Argumente? Finden Sie im Pro und Contra von Detlef Kurreck und Silvia Bender
Soll man Deutschlands Bauern für ihre hitzebedingten Ernteausfälle entschädigen? »Ja!«, sagt Bauernverbandschef Detlef Kurreck (links). »Nein!«, meint Agraringenieurin Silvia Bender (rechts). (Fotos: BVMV/Ann-Katrin Hanell; BUND)
Soll man Deutschlands Bauern für ihre hitzebedingten Ernteausfälle entschädigen? »Ja!«, sagt Bauernverbandschef Detlef Kurreck (links). »Nein!«, meint Agraringenieurin Silvia Bender (rechts). (Fotos: BVMV/Ann-Katrin Hanell; BUND)
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Detlef Kurreck: »Ja! Die Landwirte brauchen sofort Hilfe«

»Es ist die schwerste Dürre seit über zwanzig Jahren und schon werden diejenigen laut, die sagen, dass die »Agrarindustrie« nicht gerettet werden sollte. Doch die Wahrheit ist erstens: Jeder moderne Landwirt macht im Durchschnitt 145 Menschen satt, vor hundert Jahren waren es nur vier. Zweitens: Die Mehrheit der Betriebe ist auch im großstrukturierten Mecklenburg-Vorpommern in der Hand von einer oder mehreren Familien, von Müttern und Vätern, die sich Sorgen um ihre und die Zukunft ihrer Kinder machen. Drittens: Diese »Agrarindustrie« leistet jetzt schon enorm viel für die Gemeinschaft, den Natu

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Heidrun Meding
01.08.2018
Entschädigungen nur dort, wo kleinere landwirtschaftliche Betriebe vor dem Ruin stehen. Dies muß allerdings konkret nachgewiesen werden. Keine Entschädiungszahlungen an Agrarfabriken und landwirtschaftliche Großbetriebe, die sich weder um das Tierwohl noch um die Erhaltung unserer Umwelt (Unmengen Nitrat werden ins Grundwasser geleitet) kümmern.
Hier muß es klare Vorgaben geben. Gießkannenprinzip war gestern. Die Landwirtschaftslobbyisten dürfen sich nicht erneut durchsetzen. Hier gilt es, einen Riegel vorzuschieben,