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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2021
Es brennt
Was der Nahost-Konflikt mit der weltweiten Krise der Demokratie zu tun hat
Der Inhalt:

Sexualisierte Gewalt
Wenn Verletzte stören

von Christoph Fleischmann vom 25.05.2021
Das Scheitern des Betroffenenbeirates der EKD und die Einrichtung von Beiräten in den katholischen Bistümern zeigen: Den Kirchen fällt es schwer, Betroffene sexualisierter Gewalt als Experten und Gegenüber ernst zu nehmen.
Bischöfe mit Damen: Christoph Meyns und Stephan Ackermann im Gespräch über den »Tatort Glaubensraum« mit Petra Morsbach und Claudia Keller beim ÖKT (Foto: Screenshot/www.oekt.de)
Bischöfe mit Damen: Christoph Meyns und Stephan Ackermann im Gespräch über den »Tatort Glaubensraum« mit Petra Morsbach und Claudia Keller beim ÖKT (Foto: Screenshot/www.oekt.de)
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Paukenschlag kurz vor dem Ökumenischen Kirchentag (ÖKT). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat bekannt gegeben, dass der Beirat, in dem Betroffene sexualisierter Gewalt die Kirche beraten, vorerst ausgesetzt werde. Was war geschehen? Von den ursprünglich zwölf Mitgliedern des Beirates waren fünf zurückgetreten und die restlichen sieben uneins, wie es weitergehen soll. Zwei der Verbliebenen hatten die EKD gebeten, den Beirat aufzulösen. Bei einer Podiumsrunde auf dem ÖKT sprach Bischof Christoph Meyns, Sprecher des Beauftragtenrates zum Schutz vor sexualisierter Gewalt der EKD, von einer »tiefen Spaltung« im Beirat und davon, dass »auch« die EKD »Fehler gemacht habe«.

Dass es Unstimmigkeiten unter den Beiratsmitgliedern gab, besonders zwischen solchen, die a

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Heinrich Maiworm
25.05.202110:47
Ein Beirat sollte eine Aufgabe haben: Für Gerechtigkeit zu streiten oder weitere sexuelle Gewalt zu minimieren. Nicht beide.