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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2021
Der Geist weht durch den Bildschirm
Die Digitalisierung verändert Kirchen und Glauben
Der Inhalt:

Evangelische Kirche
Raus aus der eigenen Blase

von Matthias Drobinski vom 10.05.2021
Das gab es noch nie: Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland wählt eine Studentin zur neuen Vorsitzenden. Das zeigt, wie sehr sich das Kirchenparlament verändert hat.
Jung und digital: Anna-Nicole Heinrich, die neue Präses der Synode (Foto: ped/Tino Lex)
Jung und digital: Anna-Nicole Heinrich, die neue Präses der Synode (Foto: ped/Tino Lex)
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Um kurz nach elf Uhr ist die Sensation perfekt: 79 Stimmen für Anna-Nicole Heinrich, eine satte Mehrheit. Die 128 Frauen und Männer der neu zusammengetretenen Synode, dem Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), wählen an diesem 8. Mai eine 25-jährige Frau zur Präses, also in eins der höchsten Ämter des deutschen Protestantismus. Sie ist Nachfolgerin der 79 Jahre alten ehemaligen FDP-Ministerin Irmgard Schwätzer. Anna-Nicole Heinrich studiert in Regensburg »Digital Humanities« bei der Informationswissenschaft und »Menschen und Werte« bei der katholischen Fakultät. Eine so junge Präses mit einem so wenig etabliert-evangelischen Lebenslauf hatte die Synode noch nie.

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