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Liegt Gewalt auf den Genen der Religion?

von Britta Baas 07.08.2017
Für manchen ist sie die Retterin in der Not. Für andere eine gefährliche Macht. Kann Religion auch Konflikte lösen? Darüber streiten Hamed Abdel-Samad, Antje Vollmer und Klaus Mertes. Sie wollen einen Ausschnitt aus dem Gespräch anhören? Klicken Sie auf das Hörzeichen beim Titel!
Liegt Gewalt auf den Genen der Religion? Unterschiedliche Positionen vertreten Hamed Abdel-Samad (links), Antje Vollmer und Klaus Mertes. (Fotos: pa/Sven Simon/Anke Waelischmiller; pa/Eventpress Stauffenberg; pa/dpa/Julian Stratenschulte)
Liegt Gewalt auf den Genen der Religion? Unterschiedliche Positionen vertreten Hamed Abdel-Samad (links), Antje Vollmer und Klaus Mertes. (Fotos: pa/Sven Simon/Anke Waelischmiller; pa/Eventpress Stauffenberg; pa/dpa/Julian Stratenschulte)

Liegt Gewalt auf den Genen der Religion? »Zumindest liegt sie auf den Genen des politischen Islams«, sagt der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad: »Ich glaube nicht an die Formel ‘Zurück zum wahren Islam’ oder ‘Zurück zum Kern des Korans’. Ich glaube, wir brauchen eine Emanzipation von der Macht des Textes und vom Vorbild Mohammeds.«

Doch der Jesuit und Pädagoge Klaus Mertes hält den Islam nicht für einen Sonderfall der Religionen: »Jeder kann jederzeit der Gefahr der Gewalt erliegen, das ist kein Spezialgebiet des Islams und der Muslime. Ich habe ein Problem mit Leuten, die von sich behaupten, sie seien grundsätzlich kei

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