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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Religion in Zeiten des Terrors

von Britta Baas vom 21.07.2017
Für manchen ist sie die Retterin in der Not. Für andere eine gefährliche Macht.Kann Religion auch Konflikte lösen? Ein Streitgespräch
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»Man braucht Macht, um Macht?missbrauch zu bekämpfen. Wir müssen uns selbst ermächtigen, die Konflikte unserer Religionen anzugehen« Klaus Mertes (Foto: pa/dpa/Julian Stratenschulte)
»Man braucht Macht, um Macht?missbrauch zu bekämpfen. Wir müssen uns selbst ermächtigen, die Konflikte unserer Religionen anzugehen« Klaus Mertes (Foto: pa/dpa/Julian Stratenschulte)
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Publik-Forum: Frau Vollmer, Herr Abdel-Samad, Herr Mertes, beinahe jede Woche erreichen uns Bilder brennender Stadtviertel, schreiender Menschen, überfüllter Krankenhäuser und Toter von irgendwo auf der Welt. Häufig heißt es: »Das war der Islamische Staat«, er hat sich dazu bekannt. Andernorts sind andere religiöse Gruppen in Krieg und Terror verwickelt. Liegt Gewalt auf den Genen der Religion?

Hamed Abdel-Samad: Zumindest liegt sie auf den Genen des politischen Islams. Wenn wir Muslime zum Vorbild des Propheten zurückkehren und zum Wortlaut des Korans, dann haben wir Salafismus oder den Islamischen Staat. Deshalb glaube ich nicht an die Formel »Zurück zum wahren Islam« oder »Zurück zum Kern des Korans«. Ich glaube, wir b