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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2012
Hoffen und Widerstehen
Konziliare Versammlung: Reformchristen suchen einen neuen Aufbruch
Der Inhalt:

Gestatten, Bischof und Agent

von Claudia Mende vom 02.11.2012
Geliebter Assad: Bischöfe, Ordensfrauen und Priester in Syrien sind nicht immer, was sie scheinen. Manche sind dem Regime so ergeben, dass sie aufständische Christen verraten. Eine Fallanalyse
Gregor III. Laham: Der Patriarch pflegt seine Nähe zu Assad; die Proteste gegen das syrische Regime hält er für »von außen gesteuert«. (Foto: www.katholisch-informiert.ch)
Gregor III. Laham: Der Patriarch pflegt seine Nähe zu Assad; die Proteste gegen das syrische Regime hält er für »von außen gesteuert«. (Foto: www.katholisch-informiert.ch)
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Syrien versinkt im Bürgerkrieg. Der Konflikt hinterlässt auch in den Kirchen immer deutlichere Spuren. Dass sich die Kirchenleitungen der verschiedenen katholischen, orthodoxen und mit Rom unierten Konfessionen im Land zum größten Teil vehement an das Regime von Baschar al-Assad klammern, ist nicht neu. Doch offenbar geht die Verstrickung mit dem Regime bei Einzelnen weiter, als bisher bekannt war. Gleichzeitig wächst die Kritik von Basis-Christen an der Pro-Assad-Haltung der Kirchenspitzen.

Das laizistische Syrien gilt bisher neben dem Libanon als einziger Staat im Nahen Osten, in dem die rund zwei Millionen Christen weitgehende Religionsfreiheit genießen. Kirchenleute wie Patriarch Gregor III. Laham, das Oberhaupt der mit Rom unierten Melkitischen Griechisch-Katholisch

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