Wenn Glaube Berge versetzt
Begonnen hatte alles vor Jahren mit einem Gemeindeabend in der evangelischen Berliner Gethsemanekirche im Prenzlauer Berg. Da war Martin Kämpchen zu Gast, der katholische Journalist und Übersetzer. Er berichtete über sein ganz und gar ungewöhnliches Engagement in den Tausenden von Kilometern entfernten Dörfern mit den komplizierten Namen Goshaldanga und Bishnubati. Sie liegen in Indien, unweit von Kalkutta. Die Dorfbewohner waren im Kastensystem der Hindus ganz unten angesiedelt. Sie wurden einst von der britischen Kolonialmacht missioniert. Die Mehrzahl bekannte sich seither zum christlichen Glauben, die eigene Kultur geriet in Vergessenheit. Am Elend der Leute änderte sich nichts. Im Gegenteil.
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