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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2021
Hinterm Horizont
Aussichten nach Corona
Der Inhalt:

Sexuelle Gewalt
Eine starke Stimme

von Gunhild Seyfert vom 22.01.2021
Katharina Kracht hat Missbrauch in der evangelischen Kirche erlitten und streitet für Betroffene
Mitglied im Betroffenenbeirat der EKD: Katharina Kracht (Foto: Tristan Vankann/Fotoetage)
Mitglied im Betroffenenbeirat der EKD: Katharina Kracht (Foto: Tristan Vankann/Fotoetage)
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Mit ihrer eigenen Stimme sprechen, das will sie, daran lässt sie keinen Zweifel. Mit viel Mut hat sich Katharina Kracht dem Missbrauch und der Beschämung gestellt, die ihr widerfahren sind. Jetzt zeigt sich die schlanke, hochgewachsene 47-Jährige öffentlich und hat unbequeme Forderungen. Von einem evangelischen Pastor wurde sie als Mädchen und junge Frau jahrelang emotional und sexuell missbraucht. Jetzt verlangt sie engagiert und beharrlich, dass die evangelische Kirche hinschaut, erkennt und sich so verändert, dass der falsche Friede, den sie schmerzhaft erleben musste, nicht mehr möglich ist.

Sie war zwölf Jahre alt, als in die Kirchengemeinde in Nenndorf, südlich von Hamburg, der neue Pastor kam. Jörg Deneke sorgte in den 1980er-Jahren in der Provinz für den besonders bei den Jugendlichen er

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