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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2015
Der Inhalt:

Die Folgen der Pfarreifusionen

Werden die Gemeinden nach einem Fusionsprozess vielfältiger, bunter, kreativer? Die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral hat Mitarbeiter in solchen XXL-Pfarreien befragt. Das Ergebnis ist ernüchternd
Große Pfarreien bilden eine »Gemeinschaft von Gemeinschaften«, so die Hoffnung, und werden dadurch bunter und vielfältiger. Doch bislang scheint diese Vision nicht recht zu zünden, wie eine Studie zeigt (Foto: foloia.de/Benis Arapovic/www.shock.co)
Große Pfarreien bilden eine »Gemeinschaft von Gemeinschaften«, so die Hoffnung, und werden dadurch bunter und vielfältiger. Doch bislang scheint diese Vision nicht recht zu zünden, wie eine Studie zeigt (Foto: foloia.de/Benis Arapovic/www.shock.co)

Sie seien eine große Chance für die katholische Kirche: die Fusionen von Kirchengemeinden zu Großpfarreien. Die Kirche sei auf diese Weise dabei, sich neu zu entdecken. Man solle nicht nur den Mangel sehen – die fehlenden Priester, den Schwund an Kirchenmitgliedern –, sondern nach vorne schauen. So heißt es offiziell. Doch wie sieht die Realität aus?

Die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) in Erfurt – eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz – hat jetzt eine kleine Bestandsaufnahme vorgelegt auf der Basis von Befragungen ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiter