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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2011
Die Fragen der Opfer stellen
Nach dem Missbrauchsskandal: Der Jesuit Klaus Mertes für eine neue Theologie der Sühne
Der Inhalt:

»Der Papst ist zum Dialog fähig«

Was wollte Benedikt XVI. den Deutschen mit seinem jüngsten Besuch sagen? Selbst die katholischen Bischöfe rätseln. Der Professor-Papst wirkte oft schroff und kalt. Warum eigentlich? Fragen an den Religionssoziologen Detlef Pollack
Spricht der Papst auch mit Protestanten? Der evangelische Religionssoziologe Detlef Pollack (Foto) hält ihn jedenfalls für dialogfähig - trotz Benedikts schroffen Auftritts im September in Erfurt.
Spricht der Papst auch mit Protestanten? Der evangelische Religionssoziologe Detlef Pollack (Foto) hält ihn jedenfalls für dialogfähig - trotz Benedikts schroffen Auftritts im September in Erfurt.

Herr Professor Pollack, hat der Besuch des Papstes Deutschland verändert?

Detlef Pollack: Das anzunehmen wäre wohl übertrieben. Allerdings sind von Papst Benedikt interessante Impulse ausgegangen.

Welche?

Pollack: Der Papst verfolgt ganz offensichtlich ein theologisches und kirchenpolitisches Programm. Und je nachdem, mit wem er spricht, hat er ganz unterschiedliche Botschaften ? für die Katholiken, die Protestanten und die deutschen Politiker.

Der Papst ist dem Politiker ein Politiker, dem Katholiken ein Katholik, dem Protestanten ein Protestant?

Pollack: Genau so. Er hat den Adressaten sehr genau im Auge. Dabei bleibt er inhaltlich immer de