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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2020
Der Gott von gestern
Warum die Kirchen in der Krise sprachlos sind
Der Inhalt:

Aufarbeitung von Missbrauch mangelhaft

von Christoph Fleischmann vom 20.07.2020
Die Evangelische Kirche stellt sich sexualisierter Gewalt in den eigenen Reihen nur zögerlich. Betroffene werden kaum beteiligt
Kommt endlich Licht ins Dunkel? Der Missbrauchsbeauftragte der Regierung macht den Kirchen Druck. (Foto: Getty Images/iStockphoto/klyuen.com)
Kommt endlich Licht ins Dunkel? Der Missbrauchsbeauftragte der Regierung macht den Kirchen Druck. (Foto: Getty Images/iStockphoto/klyuen.com)

Ende April kam es endlich zu einer Einigung. Die deutschen katholischen Bischöfe und der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, gaben bekannt, dass sie sich auf verbindliche Standards bei der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs geeinigt hätten. Jede deutsche Diözese richtet eine unabhängige Aufarbeitungskommission ein, bei denen zwingend Missbrauchsüberlebende als Mitarbeiter eingebunden sind. Kommt eine Anfrage oder eine Beschuldigung, dann kann die Kommission Akten einsehen, Verantwortlichkeiten klären sowie Anhörungen und Studien beauftragen. Zwar wurde zu Recht kritisiert, dass die Bischöfe die Mitglieder der Kommissionen benennen dürfen. Aber sie geben doch etwas Kontrolle über die Aufarbeitung aus der Hand.

Genau dazu war die Evangelische Kirche in Deutschland (EK

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