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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2012
Die Zeit des Gehorsams läuft ab
Nach dem Katholikentag
Der Inhalt:

Amnons Verbrechen

von Peter Otten vom 05.06.2012
Bis heute wird die sexuelle Gewalt in der katholischen Kirche theologisch nicht aufgearbeitet – auch nicht auf dem offiziellen Katholikentag
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Dann kommt sie doch, die Frage aus dem Publikum. Gelte das Bibelwort »Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein?« nicht auch für Missbrauchstäter? Die Frage spiegelt ein wenig die Stimmung gegenüber einem Thema, das sperrig und fremd geblieben und der katholischen Laienschar womöglich auch ein bisschen lästig ist. Dafür ist auch die Zahl der Teilnehmer beim Hauptpodium zu den Missbrauchsverbrechen in der katholischen Kirche ein Indiz. Gerade mal zu einem Viertel gefüllt ist der größte Saal im Mannheimer Kongresszentrum. Für viele ist das Thema durch.

Es gehe um Verantwortung, sagt Matthias Katsch, Sprecher der Opferinitiative Eckiger Tisch, immer und immer wieder bei diesem Katholikentag. Und klar sei, dass die nun mal ein Leben lang andauere. Katsch spricht von