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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2012
Die Zeit des Gehorsams läuft ab
Nach dem Katholikentag
Der Inhalt:

Gänsehaut und Tränen

von Irene Dänzer-Vanotti vom 05.06.2012
Enttäuscht von ihrer Kirche, arbeiten zwei ehemalige Pfarrerinnen heute als freie Theologinnen
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Gänsehaut. Tränen. Große Gefühle. Die erste Braut, die Judith Albaum außerhalb einer Kirche traute, kam zu Pferd auf einem Damensattel zum Altar geritten, in weißem Kleid mit rotem Jäckchen. Auf einem Landgasthof in der Eifel wollte die junge Frau aus Schweden das lebensentscheidende »Ja« sagen, unter freiem Himmel, wie es in ihrer Heimat üblich ist. Die rheinische Landeskirche erteilte dem schwedisch-deutschen Paar – der Mann bewegte sich, wie hierzulande üblich, zu Fuß zur Stätte seiner Trauung – eine besondere Genehmigung zur Heirat unter freiem Himmel.

Pfarrerin Judith Albaum entdeckte bei dieser Trauung neue Möglichkeiten, eine Hochzeitsfeier zu gestalten. Die 42-Jährige sucht seither bei Hochzeiten, Beerdigungen oder Willkommensfeiern für Kinder im wörtlichen wie im übertragenen Sinn eine