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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2012
Die Zeit des Gehorsams läuft ab
Nach dem Katholikentag
Der Inhalt:

»Viel zu leise«

von Teresa Schneider vom 05.06.2012
Die katholische Kirche wird nicht als stimmgewaltiger politischer Akteur wahrgenommen – trotz vieler Initiativen an der Basis
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Was hat Kirche in der Politik zu suchen? »Viel!«, schallt es einem auf dem Katholikentagvon allen Seiten entgegen. Geht es während des mehrtägigen Katholikentreffens um die politische Bedeutung der katholischen Kirche, sind die Säle überfüllt, ist die Stimmung gespannt. Egal, ob seitens der anwesenden Politiker, Wissenschaftler oder Aktivisten, ob bei Podiumsdiskussionen oder im persönlichen Gespräch: Der Wunsch nach einer »lauten Kirche« – einer Kirche, die zu gesellschaftlichen Problemen Stellung bezieht und sich einmischt – wird häufig und wortreich bekundet.

Angesichts globaler Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung, Mangel an Mitgefühl, Klimawandel und Kriegen werden hohe Erwartungen an die krisengeschüttelte katholische Kirche formuliert: Es liege mit an ihr, vor de