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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2011
Zeitenwende
Und Deutschland bewegt sich doch
Der Inhalt:

Streit um das wahre Leben

von René Buchholz vom 06.05.2011
Der Glaube an den einen Gott steht unter dem Verdacht, Unfrieden zu stiften, weil er zwischen richtiger und falscher Religion unterscheide. Doch so einfach ist es nicht. Der Monotheismus ist überzeugender, als es die oft vehemente Kritik von Philosophen und Schriftstellern glauben macht
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Der Monotheismus – also der Glaube an den einen und einzigen Gott – ist ins Gerede gekommen. Galt er der Forschung noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter dem Kriterium von Fortschritt und Vergeistigung als religionsgeschichtlicher Höhepunkt, so wird er heute verdächtigt, Intoleranz und religiösen Fanatismus zu befördern.

Dass die Religionsgeschichte – wenn überhaupt – nur mit erheblichen Einschränkungen unter dem Gesichtspunkt des Fortschritts bewertet werden kann, ist inzwischen weitgehend Konsens. Die These jedoch, der biblische Monotheismus verbinde sich vor allem in Christentum und Islam mit einer autoritären Ideologie, welche die Anerkennung anderer religiöser Geltungsansprüche ausschließe, stellt die Vereinbarkeit des biblischen Monotheismus mit modernen demokratischen und pluralistisc